AK031 Planetenhüpfen zu Merkur, Neptun und zurück
Shownotes
… Wir sind ein WissPod-Podcast!
Wir machen diese Folge weiter mit dem Planetenhüpfen und sehen uns Merkur, Neptun und unseren Heimatplaneten aus astronomischer Sicht an. Davor gibt’s in den Space News topaktuelle Forschung von der Uni Wien über unseren Sprung durch die Radcliffewelle!
2020 gelang einer internationalen Forschungsgruppe rund um João Alves (Uni Wien) der Nachweis, dass die Riesenmolekülwolken (Sternentstehungsgebiete) vom Orionnebel bis hin zum Nordamerikanebel im Schwan zu einer Riesenstruktur gehört, die sich wellenförmig entlang der Milchstraße erstreckt, und nannten sie Radcliffewelle. Nun wurde auf Basis von v.a. Gaia-Daten in einer Doktorarbeit in Wien gezeigt, dass das Sonnensystem vor ca. 14 Mio. Jahren durch diese Welle getaucht ist – in der Gegend der Wolken, die wir jetzt im Orion sehen. Dabei kann interstellarer Staub auf die Erde gelangt sein. Genau zu dieser Zeit gab es auf der Erde auch eine markante Klimaabkühlung – ob das nur Zufall ist oder etwas miteinander zu tun hat, ist Gegenstand laufender Forschung.
Im Hauptteil unserer Folge werfen wir wieder einen genaueren Blick auf einige Planeten unseres Sonnensystems und springen zuerst zum schnellsten Planeten Merkur (benannt nach dem Götterboten Mercurius), der erstmals von der Sonde Mariner 10 besucht wurde und im Dezember 2026 von der ESA-Raumsonde Bepicolombo genauer untersucht werden wird.
Dann geht es quasi auf die Gegenseite, zum äußersten Planeten Neptun (benannt nach dem römischen Meeresgott). Von dem wissen wir noch wenig - Voyager 2 war die erste und bislang einzige Raumsonde, die diesen Planeten besucht hat. Neptun hat eine recht interessante Entdeckungsgeschichte, über die wir einiges erzählen.
Schließlich geht es nach Hause zur Erde (altgriechisch: Gaia), um uns unseren eigenen Heimatplaneten auch einmal mit der „astronomischen Brille“ als Planeten anzusehen.
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Thomas Schlechter
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