AK032 SPHEREx und Planetenhüpfen zu Mars und Jupiter

Shownotes

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Wir sprechen in dieser Folge über die beiden Planeten, die uns noch in unserer Reihe fehlen: Mars und Jupiter. Davor blicken wir in den Space News auf die glückliche Rückkehr von Suni Williams und Barry Wilmore auf die Erde, die 10 Monate statt geplanter 7 Tage auf der ISS verbracht hatten, und stellen ein neues Weltraumteleskop ins Spotlight, das famose SPHEREx.

Die Astronautin Suni Williams und der Astronaut Barry Wilmore kamen am Tag der Aufnahme dieser Folge, am 18. März 2025, kamen nach 43 (!) statt geplant einer verbrachten Woche auf der ISS endlich wieder wohlbehalten auf die Erde zurück, und wir sprechen ein bisschen darüber, was das alles für die beiden bedeutet. Danach geht es ausführlich um das neue Weltraumteleskop SPHEREx, das am 12.3.2025 gestartet ist und einerseits in die Tiefen des Weltraums blickt und uns etwas über den Anfang des Universums erzählen kann, andererseits aber auch die organischen Moleküle und das Eis in den Gas- und Staubwolken unserer eigenen Milchstraße untersuchen wird.

Dann geht’s ans Planetenhüpfen zu unseren letzten beiden Stationen! Mars, der erstmals 1965 von der Sonde Mariner 4 im Vorbeiflug besucht wurde; die erste Landung schaffte aber erst Mars 1 (UdSSR) – allerdings hat die Sonde nur 20 Sekunden überlebt. Heute sind unter anderem die Marslaboratorien Curiosity und Perseverance am Mars unterwegs. Unter anderem mit Daten von Curiosity hat eine Forschungsgruppe um Adomas Valantinas von der Universität Bern herausgefunden, dass der Rost, der den Mars so rot färbt, kein normaler Rost (Hämatit) sein kann, sondern eher das Eisenhydrat Ferrihydrit, das nur unter Wasser entstehen kann – wieder ein Beleg dafür, dass in früheren Zeiten einmal große Meere den Mars bedeckt haben.

Den Schlusspunkt unserer Reihe zu den Planeten bildet dann Jupiter, der König der Planeten, der mehr als doppelt so viel wiegt wie alle anderen Planeten zusammen. Dabei dreht er sich so schnell, dass er keine Kugel, sondern stark abgeplattet ist. Pioneer 10 war die erste Sonde, die uns Bilder vom Jupiter geschickt hat, so wie heute die aktuelle Jupitersonde Juno, die uns fantastische Fotos vom Riesenplaneten geboten hat.

Keine Fotos, aber immer noch Daten bekommen wir von den 1977 gestarteten Voyagersonden. Diese mussten wieder Geräte abschalten, die restlichen 3 sollten dafür noch über 5 Jahre lang funktionieren und uns Informationen über den interstellaren Raum liefern. Wir sind beeindruckt!

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