AK055 Die Werkzeuge der Astronomie Teil II

Shownotes

WisspodLogo… Wir sind ein WissPod-Podcast!

Ein Regenbogen ist nicht nur eine faszinierende Himmelserscheinung, sondern liefert uns auch Informationen über das Sonnenlicht: weißes Licht besteht aus der Mischung eben aller dieser Regenbogenfarben. Und die Farben des Sonnenlichts (und des Lichts der Sterne und Objekte im Universum) können uns viel über die Zusammensetzung Sonne bzw. der leuchtenden Objekte im Weltraum geben: aus der Astronomie wird die Astrophysik. Darum reden wir in dieser Folge über die Analyse des Lichts der Sterne: die Spektroskopie.

Davor sprechen wir in den Space News über aktuelle Forschung aus Graz: eine Forschungsgruppe rund um Helmut Lammer vom IWF hat durch eine neue Art der Auswertung von Daten des Magnetometers auf Galileo, einer 2003 beendeten Jupitermission, in der Umlaufbahn des Vulkanmondes Io das lebenswichtige Element Phosphor nachweisen können. Wenn Io Phosphor ausstößt, kann dieser Phosphor auch von den anderen Monden aufgesammelt werden – und die haben unterirdische Ozeane aus flüssigem Wasser, die potenziell Leben enthalten könnten.

Gustav Kirchhoff und Robert Bunsen haben die schon seit Icaak Newton bekannte Zerlegung des weißen Lichts in seine Spektralfarben durch ein Prisma zur wissenschaftlichen Methode der Spektroskopie ausgebaut: das Spektrum eines Sterns erzählt uns etwas über seine Temperatur, seine chemische Zusammensetzung, seine Leuchtkraft, und über den Dopplereffekt auch über seinen Bewegungszustand. So konnte nun erforscht werden, was zuvor als unerreichbar galt: aus welchen Elementen Sterne, Staub- und Gaswolken und andere Objekte im All bestehen, welche Temperaturen sie haben, welche Leuchtkraft und sogar welchen Bewegungszustand: über den optischen Dopplereffekt, der vom Salzburger Mathematiker und Physiker Christian Doppler entdeckt wurde, können wir bestimmen, wie Sterne rotieren und ob sie sich uns nähern oder sich von uns entfernen. Mit dieser Methode kann man sogar die Geschwindigkeit von Sonnenausbrüchen messen, die Rotationsgeschwindigkeit von Sternen bestimmen und sogar Exoplaneten entdecken.

Schön, dass du uns zuhörst! Wir freuen uns sehr über eine gute Bewertung und über einen freundlichen Kommentar in deiner Podcastapp!

Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website. Kommentare, Fragen und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via Email senden, an: keplersternwarte@gmail.com.

Oder folge und kontaktiere uns auf unseren Social-Media-Auftritten auf

Facebook, Instagram, oder Bluesky.

Seit kurzem sind wir auch auf Youtube zu hören, und du kannst uns natürlich auch dort gerne folgen, bewerten, deine Kommentare und Fragen stellen und uns kontaktieren. Bilder des Astrokurses gibt’s auf flickr.

Derzeit müssen wir als Astronomiekurs fast alle Kosten des Podcasts selbst tragen (an dieser Stelle DANKE an die IMST Kleinprojektförderung für die Unterstützung bei den Hostingkosten!) – wenn dir unsere Arbeit gefällt, freuen wir uns über eine kleine finanzielle Anerkennung via Paypal. Damit ermöglichst du uns, den Podcast weiter betreiben zu können.

Transkript anzeigen

00:00:00: Der Regenbogen mit seinen strahlenden Farben, ein Phänomen das die Menschheit schon immer fasziniert hat.

00:00:06: Und künstlich hergestellte Regen-Bögen Spectren haben unser Verständnis des Universums und der Astronomie auf eine völlig neue Stufe gehoben.

00:00:17: Darüber sprechen wir in dieser Folge.

00:00:39: Wir geben euch hier wieder einige Einblöcke in den Astronomieunterricht an unserer Schule.

00:00:44: Mein Name ist Norbert Ziller und mein Team besteht wie immer aus den Schülerinnen und Schülern des Meerschullenkurses Astronomie.

00:00:50: Heute sprechen wir wieder über die Methoden der Astronomie, und zwar, wie wir Informationen aus dem Licht bekommen – die Spektroskopie.

00:00:58: Aber davor sehen wir uns wieder an was

00:01:00: sich in der Weltraumforschung MOA es getan hat.

00:01:07: Und heute können wir über aktuelle Weltraumforschung aus Graz berichten.

00:01:13: Wir haben ja ein großes, wichtiges Astronomie-Forschungsinstitut hier bei uns in der Stadt das Institut für Weltraum Forschung der österreichischen Akademie der Wissenschaften.

00:01:23: und jemand, der schon einmal für uns am KTD einen Vortrag gehalten hat nämlich den Martin Vollwerk vielleicht kann sich erinnern hat über die Mehrkommission zu...über die Mission zum Merkur gesprochen über Baby Colombo, an der er auch beteiligt ist.

00:01:39: Der hat jetzt gemeinsam mit seinem Chef Helmut Lammer und in einem internationalen Team eine Forschungsarbeit herausgebracht die in ORF-Science war, den allmögliche Medien berichtet worden ist.

00:01:54: Veröffentlicht ist das Fachartikel in Astronomy and Astrophysics – das ist die wichtigste europäische astronomische Fachzeitschrift!

00:02:04: So, worum geht es?

00:02:05: Es gibt neue Erkenntnisse über die Atmosphäre des Jupiter-Mondes Io.

00:02:12: Io ist dieser ganz extreme Mond der innerste der vier großen Monde vom Jupiter und dadurch dass der so nah am Jupiter ist und auf der anderen Seite einige der größten Monde unserer Sonnensystems hat er ein bisschen eine kritische Position.

00:02:31: Der hat das Problem, dass auf der einen Seite die Schwerkraft vom Jupiter an ihm zieht und auf der anderen Seite zieht die Schwerkraft der Anderen Monde an ihn.

00:02:40: Dadurch hat er gezeiten also so etwas wie Eppel und Flut nur da sich jetzt nicht Wasser-Io bewegt.

00:02:46: Da gibt es ja kein flüssiges Wasser, so viel wir wissen direkt auf Io.

00:02:50: Wir sind Gesteinskörper sondern da wird das ganze Gestein um über hundert Meter herum geschoben, also der hat wirklich Stein gezeiten und das sorgt über die Reibungshitze dafür.

00:03:08: Das sorgt dafür dass durch den Reibungshitze das Gestein aufschmilzt unter der Oberfläche vom Io so richtige Madmaseen entstehen und Vulkaner aufbrechen und es gibt keinen Körper im ganzen Sonnensystem der so viel vulkanische Aktivität hat.

00:03:25: Der IO schmeißt dadurch durch diese extreme vulkanische Aktivität auch alle möglichen Stoffe so weit hinaus über seine Oberfläche, dass das Ganze eigentlich weggeschleudert wird vom Mond und seine Art eigenen Ring bildet.

00:03:41: Also da ist alles voll von dem Staub und von den Gasern und von der Brötgalen die was vom IO weggescheutert werden.

00:03:49: Das bietet jetzt die Möglichkeit, dass man die auch irgendwie untersuchen könnte.

00:03:55: Für die Größenordnung, wie viel wirft denn der IO da hinaus in die Atmosphäre bzw.

00:04:03: in die Umlaufbahn vom Jupiter?

00:04:06: Man schätzt dass es eine Tonne Gas pro Sekunde ist.

00:04:11: also das geht ganz schön.

00:04:12: was weiter?

00:04:14: und ja das Zeug das kreist jetzt um den Jupiter oder versucht sich, um den Jupyter zu kreisen und sie haben eine völlig neue Methode gefunden herauszufinden was ist denn dieses Gas und dieser Staub, woraus besteht denn das?

00:04:30: Und eigentlich haben Sie Archivdaten verwendet.

00:04:34: Das ist immer super wenn wir Daten verwenden können die es schon länger gibt und die aber mit einer neuen Methode untersuchen können und zwar vor allem Daten von der Galileo Mission.

00:04:45: Die Daten sind wirklich schon alt.

00:04:46: Galileo hat diese Daten zwischen nineteenhundertfünfundneinzig und zweitausendeins gesammelt.

00:04:52: Und mit dem haben sie jetzt die Verlustrate an Gas vom Io gemessen und bestimmt, und nicht über das was man vermuten würde.

00:05:01: es gibt ja so Instrumente, so Massenspektrometer zum Beispiel wo man wirklich jetzt die Teilchen aufsammelt und analysieren kann.

00:05:10: Die haben ganz etwas anderes gemacht, die haben sich die Daten von Magnetometer angeschaut also eigentlich etwas, das nur Magnetfelder misst beziehungsweise elektromagnetische Wellen auch messen kann die durch Magnetfelder erzeugt werden oder doch Teilchen in Magnetfiltern erzeugten.

00:05:28: Und dies ist eine ganz spezielle Trick.

00:05:31: wie funktioniert es?

00:05:33: Zuerst einmal die Sonne hat ja ultraviolette Strahlung unter anderem und die kommt natürlich bis zum Jupiter und diese UV-Strahlung Und außerdem diese hoch energetischen Teilchen, die anhin rund um den Jupiter herum da sind.

00:05:50: Die können Gas ionisieren!

00:05:53: Das heißt, die Gase und auch der Staub, der da vom Io weggeschleudert wird, der wird eben durch die ganzen Teilchen... ...die schon da sind, rund um dem Jupiter herum und durch die UV-Strahlung der Sonne noch einmal ionisiert.

00:06:08: Die verlieren noch einmal einen Elektron und haben dann eine elektrische Ladung.

00:06:12: Jetzt ist um den Jupiter herum ein ganz starkes Magnetfeld!

00:06:18: Und wenn wir eine Ladung haben, die sich in einem Magnet-Feld bewegt... wie kann sie denn die bewegen?

00:06:26: Also wenn ein elektrisch geladenes Teilchen so auf einen Magnetfel kommt, dann wird es abgelenkt.

00:06:31: Genau und das passiert genau diesen Eronen, die Sie jetzt im magnetfeld vom Jupiter sind, abgelenkt zu werden.

00:06:40: und die Kreisen so, die machen also solche Kreisbewegungen.

00:06:44: Die Spiralen sozusagen um die Magnetfeldlinien vom Jupiter heran.

00:06:50: Jetzt haben wir dadurch dass sie sich drehen eine Drehung ist eine beschleunigte Bewegung weil er die Richtung von der Bewegung sich dauernd ändert.

00:06:58: Und wenn man eine Ladung Beschleunigt dann gibt es die Strahlung ab und diese Strahlung die hängt jetzt ab welcher Masse hat mehr Teilchen und wie stark das Magnet fällt.

00:07:12: Und es hängt davon ab, natürlich welche Ladung das Teilchen hat.

00:07:16: Jetzt weiß man aber gut üblicherweise wird es nur einfach ionisiert.

00:07:21: also ihr habt eine Plus-Ladung.

00:07:24: wir wissen auch wie stark dass Magnetfeld vom Jupiter ist.

00:07:27: Das kann man messen genau mit dem Magnetometer und sie haben die Strahlung gemessen und ich hänge jetzt dann praktisch das einzig Unbekannte das wir haben, den wir dann raus rechnen können das ist die Masse.

00:07:39: Über die Strahlung, diese sogenannte Zyklotron-Strahlung nimmt man die oder Synkrotronstrahlung.

00:07:45: Über diese Strahlung haben sie bestimmen können was das eigentlich für Stoffe sind die sich da im Magnetfeld vom Jupiter herumdrehen.

00:07:54: Was hat man entdeckt?

00:07:55: Da war Schwefel!

00:07:57: Das ist jetzt keine große Überraschung.

00:08:00: natürlich gibt es wenn eine vulkanische Aktivität ist jede Menge Schwefel.

00:08:05: das kennen wir auch von der Erde.

00:08:07: Es wurde auch Chlor und Kalium und Silizium entdeckt, das war alles nicht neu.

00:08:13: Neu war dass man ein Element mit der Massenzahl einunddreißig gefunden hat also einund dreißig Teilchen im Kern Und das hat man vorher noch nie gemessen.

00:08:27: und das ist auch was besonderes.

00:08:29: es gibt nämlich nur einen einzigen stabilen Atomkern der einund dreizig Teilchen in dem Kern hat Und das ist Phosphor.

00:08:39: Und wenn es euch erinnert an unsere Exoplanetenfolge, die vorletzte Folge, die wir gehabt haben... Phosphore gehört zu den sechs Elementen, die die Grundbausteine für Leben so wie wir sie kennen eigentlich sind.

00:08:58: Schnapskohlenstoff!

00:09:00: Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel.

00:09:03: Und Phospho ist von diesen sechs Elementen das seltenste!

00:09:08: Und genau das hat man jetzt entdeckt – das gibt es offenbar nicht nur auf IO sondern IO schleudert das auch hinaus in den freien Raum im Jupiter und natürlich regnen diese Teilchen zum Teil auch auf die anderen Monde runter.

00:09:27: Auf den andern Monden Zum Beispiel auf Europa, da gibt es ja, das ist ein Eismont und unter der Eiskruste wissen wir.

00:09:34: Gibt's einen riesigen flüssigen Ozean?

00:09:37: Und wenn irgendwie diese Stoffe die jetzt davon EU rausgeschleudert werden über geologische Prozesse oder über ... Wir heißen das bei einem Mond... Szenologische Prozesse durchgearbeitet werden und in den Ozean reinkommen, dann haben wir in den Ocean genau die Mineralstoffe drinnen, die man brauchte mit Leben entstehen kann.

00:10:00: Also es hat jetzt die Wahrscheinlichkeit erhöht dass wir im Jupitersystem auf den Jupitermonten eventuell mit Leben rechnen könnten und das ist doch ein ziemlich cooles Ergebnis.

00:10:18: Ziemlich bald nach der Erfindung der Fotografie, also dreißig Jahre später, kam die nächste Erfindungen oder Findung, die eine komplett neue Welt für die Astronomie aufgemacht hat und den Beginn einer neuen Ära eingeläutet hat.

00:10:34: Den Beginn der Astrophysik.

00:10:37: Die hat es noch nicht gegeben.

00:10:38: vorher was zwei Leute gefunden haben und entwickelt haben und zwar zwei Deutsche hat wieder Alles in der Astronomie verändert.

00:10:49: Die beiden Leute, die kennt sie möglicherweise vom Namen her aus ganz anderen Zusammenhängen Das ist nämlich der Gustav Kirchhoff und der Robert Bunsen.

00:11:01: Kirchhof war ein Physiker, Bunsen war ein Chemiker.

00:11:05: Woher erkennt man denn den Bunsen?

00:11:08: Bunsenbrenner

00:11:09: Der ist wirklich nach dem benannt.

00:11:11: Woher kennt man ihn Kirchoff?

00:11:13: Die meisten verbinden Kirchhoff nur mit Elektrizität.

00:11:15: Die kirchaufschen Regeln beim Stromkreis, die Maschenregel und die Knotenregel, die jeder Schülerin in einem natursenschaftlichen Gymnasium zumindest einmal lernen muss.

00:11:25: Sonst versteht man die Stromkreise nicht aber Kirchhof um Bunsen, die beiden haben etwas entwickelt das heißt Spektroskopie Spektrum?

00:11:36: Was ist denn das Spektum?

00:11:38: Also ein

00:11:38: Spektuum ist halt so, ah ich kann es nicht erklären, aber eher so eine Spannweite von einem gewissen Bereich.

00:11:45: Von einer zum Beispiel elektromagnetischen Spektumen.

00:11:48: Das zeigt ja die gesamte Spanweite der elektromagneticen Strahlung.

00:11:51: Und genau darum geht's!

00:11:52: Also Licht hat verschiedene Farben.

00:11:54: im weißen Licht sind viele Farben enthalten und das geht auch an dem Bereich weiter wo wir es eigentlich nie mehr sehen.

00:12:01: also im Info-Rot können wir ihn nicht sehen.

00:12:04: Da gibt es auch noch einen Spektrum und ein Ultraviolett kann man nicht mehr sehen, aber da gibt's auch keinen Spektraum.

00:12:10: Und die beiden haben eine Methode entwickelt wie man diese Spektrennen eben sichtbar machen kann und dass dieses Spektrenden durch verschiedene Eigenschaften der Elemente also das Stoff aus denen Sterne bestehen bestimmt werden dass also verschiedene Sterne Baben haben, beziehungsweise ein unterschiedliches Spektrum haben.

00:12:37: Und man kann sogar aus diesen Spektrallinien, das sind so Lücken im Spektrom herausfinden, aus welchem Material das Sterne bestehen.

00:12:46: und man hatte plötzlich einen Werkzeug in der Hand mit dem etwas machen könnte, wo man vorher geglaubt hat.

00:12:52: Es wird niemals möglich sein!

00:12:54: Man kann die chemische Zusammensetzung von Dingen im Bild dran bestimmen.

00:12:59: Man kann wieder nicht zu gering ansetzen wie riesig diese Änderung ist.

00:13:03: Hey wir haben plötzlich Zugriff darauf, wie das Licht zu uns kommt woraus es genau besteht?

00:13:09: Man kann herausfinden dass bestimmte Elemente solche Wasserstoff hat ganz bestimmte Farben, ganz bestimmten Wellenlängen in denen es leuchtet Und das kann ich erkennen.

00:13:21: Ich weiß, wenn die Farben kommen, muss der Wasserstoff ausgesendet haben oder umgekehrt, wenn Licht durch Wasserstoffwolken durchgegangen ist dann schluckt der Wasserstoff diese Farben nur genau diese bestimmten engen Fahrbereiche und die fehlen da!

00:13:36: Dann habe ich ja so genanntes Absorptionspektrum.

00:13:39: Damit hat man ein Instrument plötzlich in der Hand gehabt, das so vielseitig ist und mit dem man so viel machen kann dass es die Astronomie noch einmal revolutioniert hat.

00:13:48: Hat

00:13:49: das was mit dem Herzsprung-Russell Diagramm zu tun?

00:13:51: Das hat etwas mit dem Hertzsprung Russel Diagramme zu tun!

00:13:54: Denn das Herzsprungen Russeldiagramm sagt uns ja auf einer Achse wie heiß ist der Stern?

00:13:59: Man sieht am Spektrum.

00:14:01: aus dem spektrum kann man ableiten wie heiß der Stern ist Und ausdem wir breite Spektrallinien sind kann man ableiten, wie leuchtkräftig ist der Stern.

00:14:12: Wie viel Strahlung gibt er ab?

00:14:14: Man kann also nur aus dem Spektrum einen Diagramm zeichnen, dass uns ein Verhältnis sagt zwischen der Hitze des Sternes oder Oberfläche wo das Licht erkommt beim Stern und wie leuchkräftig es auch.

00:14:28: Und damit kann man was drüber aussagen, wie groß ist der Sterne usw.

00:14:33: Das war dann ein Ergebnis der Spektroskopie, die Möglichkeit gegeben hat zu verstehen, wie sich Sterne entwickeln.

00:14:42: Das war auch komplett neu!

00:14:44: Ist das mit den Spektren halt dass die verschiedenen Stoffe anders leuchten?

00:14:47: Sind man auch bei den Polarlichtern?

00:14:49: oder dass da verschiedene Stoff und verschiedene Farben zeigen, oder?

00:14:52: Bei dem Polarlichtern ist es gleich.

00:14:54: Also das sind tatsächlich eben solche Farben, die im Spektrum sehen.

00:14:57: Oder ihr kennt's vielleicht aus Chemieflammenfärbung.

00:15:00: Das funktioniert auch so.

00:15:02: Zur genaueren Spezifizierung kann man da wahrscheinlich nur die Oberflächen, der Matur oder kann man noch wirklich die Kerntemperatur aus diesem Diagramm her ableiten?

00:15:11: Oder wahrscheinlich eher nur die Oberflächentemperatur?

00:15:14: Also dann kriegst du die Ober flächende Temperatur natürlich!

00:15:16: Die Kerntemparatur kann man errechnen.

00:15:18: Da hilft uns die Physik.

00:15:19: Ja also es war einfach gesagt ich kann messen wie viel Strahlung kommt von einem Stern.

00:15:24: Dann kann ich ausrechnen wie viele Strahlungen gibt ihr insgesamt ab?

00:15:28: Wenn ich weiß, wie viel Strahlung der insgesamt abgibt, dann weiß ich welche Energie im Stern erzeugt wird.

00:15:36: Ich kann aus der Größe und der Masse errechnen, wieviel Druck da drinnen erzeugte und kann also den Druck, das Schwerkraft- und den Druck der Strahlung gegeneinander aufrechnen.

00:15:47: oder den Druck zur Temperatur über den Weg kann immer die Temperatur in Kern vom Stern ausrechnen.

00:15:54: Ist gar nicht so schwer, also vielleicht rechnen wir das einmal.

00:15:57: man braucht eigentlich nur mal rechnend und dividieren und quadrieren können und dann kann man es schon im Prinzip ausrechnern.

00:16:05: aber auf die Idee kommt man nicht zu.

00:16:07: einfach ist eine ziemlich coolerechnung.

00:16:09: da kommen dann wirklich die fünfzehn Millionen grad raus die es in der Mitte des Sonnen gibt.

00:16:16: Also wir haben eine Möglichkeit die Elemente aus dem Licht zu bestimmen, wenn es von deinem Körper rausgeht durch die Spektroskopie.

00:16:23: Aber nicht nur das!

00:16:25: Spektroscopie kann noch viel mehr.

00:16:28: Wenn sich ein Stern von uns weg bewegt oder auf uns zubewegt dann passiert nämlich was mit einem Spektrum.

00:16:38: Ihr habt sicher schon mal gehört vom Doppler-Effekt, oder?

00:16:40: Also beim Doppler Effekt geht es darum.

00:16:43: Wenn sich ein Objekt von einem Weg bewegt, dann wird die Wellenlänge gesungen, das heißt Frequenz wird niedriger und wenn es auf einen Zug bewegt werden die Wellenergleicher kleiner also die Frequenzen höher und das kommt im Weltraum eben auch auf die Rot- und Blaufschiebung aus.

00:17:03: Wenn ein Objekt von sich wegbewegt Frequenz niedriger.

00:17:09: Das ist dann eher ins Rötliche und wenn es auf einen Zubeweg, dann wird die Frequenzen kleiner und das ist dann eben die Blauverschiebung weil sich's ins Bläuliche

00:17:16: verschickt.".

00:17:17: Das war der Idee von einem Salzburger Wissenschaftler Christian Doppler!

00:17:23: Und der Christian Doppler ist ja komplett falsch gelegen darin was er erklären wollte.

00:17:29: da wollte so die Farben von Sternen erklären warum manche Sterne blau sind oder manche rot?

00:17:34: Und das war natürlich völlig verfehlt, er geglaubt.

00:17:36: Die Blauen fliegen alle auf uns zu und die Roten fliegen von uns weg und zurück kommen in die Farben zustande.

00:17:41: Das hat überhaupt nicht funktioniert!

00:17:43: Aber er hatte mit dem grundsätzlichen Effekt, hatte er absolut recht.

00:17:50: so funktioniert das Ganze übrigens dass der Christian Doppler hat nur den optischen Doppler-Effekt sich überlegt und damit den Nagel auf den Kopf getroffen.

00:17:59: Bei Schall wurde das erst viel später erfunden.

00:18:01: Der Doppel-Effekt ist nicht, dass mit dem Folgetownhorn von der Rettung und so weiter was meistens gesagt wird... ...der eigentliche ursprüngliche Doppeleffekt isst er mit dem Sternenlicht!

00:18:13: Was passiert?

00:18:13: Ist nicht, daß einfache Stern komplett rot wird oder komplett blau wird aber diese Spektrallinien in der Elemente werden alle verschoben.

00:18:22: Nachdem, um wie viel das die verschoben werden kann es sogar die Geschwindigkeit ausrechnen.

00:18:28: Wie schnell sich der Stern von uns weg bewegt oder auf uns zu bewegt Das ist mittlerweile so stark ausgefeilt dass wir Geschwindigkeiten von ein paar Meter pro Sekunde also Schrittgeschwindigkeit raus rechnen kann.

00:18:42: Ich kann damit messen wenn ein Stern Ein Beben hat, wenn es ein Sternbeben gibt.

00:18:48: Wenn der Stern wobbelt, dann geht ein Teil vom Stern zu uns her und ein Teil von uns weg.

00:18:52: Das kann nicht mit diesem Doppel-Effekt aus den Spektren rausmessen.

00:18:57: oder ein Stern dreht sich ja das heißt Teile vom Stern drehen sich zu uns an andere drehen sie weg.

00:19:03: das heisst die kommen uns näher oder gehen für uns weg.

00:19:08: ein bisschen durch den Doppel-Effekt das Spektrum und damit kann ich die Trägerschwindigkeit vom Stern rausfinden.

00:19:15: Ich kann so die Trägeschwindigkeit von Galaxien herausfinden, usw.

00:19:19: Also Spektren geben uns die Möglichkeit über den Dopple Effekt Geschwindigkeiten rauszurechnen was eine irre coole Sache ist!

00:19:27: Und da gibt es ja noch etwas anderes... Die kosmische Rotverschiebung.

00:19:32: Das ist jetzt nicht der Doppelfekt aber das Weltraum dehnt sich aus und zieht die Lichtwellenlänge in die Länge.

00:19:40: Der dient jede Lichtwellennänge, wenn in einem Raumelement der Lichtwellengange ist, dann wird er mit dem Raum mitgedehnt... ...und da wird alles in Richtung längere Wellenlängen verschoben.

00:19:50: Das hat man dann rot verschoben!

00:19:52: Und das sieht man im Spektrum!

00:19:55: Ich kann also über das Spektrum erkennen, dass sich zu einem Versum ausdehnt.

00:20:01: Und genau das hat Edwin Hubble der Astronom, also nicht das fernrohr Hubble sondern der Astronomen-Hable immer herausgefunden.

00:20:08: Wenn ihr weiter Galaxie weg ist, desto mehr ist im Spektraum alles verschoben Richtung längere Wellenlängen, Richtung rot sozusagen.

00:20:17: Was noch Magnet fehlt auf der Sonne?

00:20:19: Wenn ich wo ein Magnet fällt habe... dann teilen sich Spektrallinien in mehrere Linien auf.

00:20:24: Aus einer Linie werden zwei oder drei Schenken jetzt vom Magnetfeld ab und das nennt man den Ziemeneffekt, denn hat man im Labor schon gemessen?

00:20:33: Und den hat man dann auch auf der Sonne gefunden!

00:20:35: Da wusste man hey, auf der sonne gibt es Magnetfelder nur durchs Spektrum.

00:20:40: Und über die Spektralklassen, Sterntemperaturen, Leuchttraufklassen eben das HR-Diagramm, dass uns zeigt wie sich Sterne entwickeln weil man ein Gesamtbild bekommt.

00:20:50: Also die Spektoroskopie gehört auch heute noch zu den wichtigsten Methoden wie wir mit fernrohren eigentlich mit dem ganz normalen Licht unglaublich viel über den Weltraum herausfinden können aus der Distanz ohne dass wir hinfliegen müssen Nur übers Licht, weil uns ein Spektrum so unglaublich viel Informationen gibt.

00:21:12: Man kann über den Doppler-Effekt auch Exoplaneten finden... ...weil dadurch das zum Beispiel beim ersten Exoplanetnehmer gefunden ist war ein sehr schwerer Planet der nah an seinem Stern war und dadurch dass er um seinen Stern gekreist ist es sind im Endeffekt beide dann um ein Gesamtgemeinsameres Massenzentrum gekreisst.

00:21:29: Dadurch hat sich auch die Sterne ein bisschen bewegt und das kann man halt mit dem Doppler Effekt sehen.

00:21:33: Genau bei der Stirn manchmal ein bissel zu uns jeckt Gezogen wird durch den Planeten, dann hat man von uns weggezogen wird.

00:21:40: Man nennt es die Radialgeschwindigkeitsmethode.

00:21:43: Also ihr seht schon!

00:21:45: Es gibt noch weitere Beispiele, was man mit Spektren auch machen kann.

00:21:48: Bei dem Licht des Durche-Atmosphäre von einem Exoplaneten durchgeht zum Beispiel.

00:21:53: Da bleiben einige Lichtwellenlängen hängen die absorbiert werden und geschluckt werden.

00:21:57: Und dann kann ich bestimmen woraus besteht die Atmosphere dieses Planeten?

00:22:01: Das geht auch bei Gaswolken, die durchgeleuchtet werden.

00:22:04: Also Spektroskopie, Spektralanalyse... ist so der nächste große, große Schritt gewesen.

00:22:11: und eigentlich erst ab da können wir reden von Astrophysik.

00:22:16: Dass es auch das über Astronomie hinausgegangen ist.

00:22:20: Was gibt's in der jetzt wirklich einen berühmten Fernwand immer heute zu verwenden?

00:22:25: Die wichtig geworden sind?

00:22:27: in unserem modernen astronomischen Forschung?

00:22:30: Halten wir uns gleich gar nicht mit Kleinigkeiten auf.

00:22:33: Was ist denn so das größte Spiegel-Deleskop, dass es momentan gibt?

00:22:37: Auf der Welt.

00:22:38: Also im Moment ist es das Grand Telescopio Canarias... ...auf La Palma.

00:22:44: Es ist das

00:22:45: nach seinem

00:22:46: Spiegeldurchmesser größter optischer Fern der Welt!

00:22:50: Was kostet so eine Dinge eigentlich?

00:22:51: Das

00:22:51: Teleskop kostet hundertdreißig Millionen Euro also sehr viel Geld.

00:22:56: Wer hat denn das gebaut?

00:22:57: Es wurde von einer spanischen das Institut der Astrophysika de Canarias und durch ein mexikanisches Institut National Autonomia de Mexico.

00:23:11: Und

00:23:11: durch das Instituto Nacional de Astrophisica Optica de Estroconica, die USA hat auch mitgemacht.

00:23:20: und zur University of Florida.

00:23:22: Und die haben das alle gebaut und finanziert?

00:23:24: Ja, es ist quasi unsere große Nordsternwarte.

00:23:28: Fast alle wichtigen Teleskope stehen da sonst eh im Süden oder auf der Südhalbkugel der Erde.

00:23:33: Das ist eines der allergrößten oder wichtigsten Instrumente, die wir auf der Nordseite haben.

00:23:39: Ist natürlich in Spanien – also die kanarischen Inseln gehören ja zu Spaniern – und deswegen haben wir da den spanischen Namen, die ein bisschen eben für uns mühseliger auszusprechen sind!

00:23:49: Aber es ist zwar das größte Einzel-Teleskop, aber so ein Summe gibt's ja grössere Sachen.

00:23:55: Es gibt also sehr große Teleskope die man eher in Chile finden oder?

00:24:01: Ja da gibts das Very Large Teleskop, so heißt das, ich finde den Namen sehr unkreativ... Aber

00:24:07: es is sehr groß ohne Teleskop!

00:24:09: Ja schon aber trotzdem!

00:24:11: Ja,

00:24:12: jedenfalls dieses Very Large Teleskop.

00:24:14: Das steht in Chile und besteht eigentlich aus vier Teleskopen die alle so einen acht Meter zwanzig Spiegel haben oder noch vier kleineren, die ungefähr ein Meter Spiege haben, die halt nur zum Unterstützen oder so da sind und mit denen sie sind halt da und schauen.

00:24:32: und die gibt es aber auch im System dass man die alle zusammenschalten kann und danach hat man ein extrem gutes Bild, kann man zum Beispiel bis zur dreißigsten Magnetu.

00:24:42: Das ist so die Helligkeitseinheiten, den man Sterne angebt und das es wirklich vier Milliarden mal schwächer als alles was man mit einem menschlichen Auge noch ohne Hilfsmittel annehmen kann halt extrem nicht heil.

00:24:56: Also das coole an dem Ding ist ja dass man wirklich diese Vier Fernrohrer physisch zusammenschalten kann.

00:25:04: Über Lichtleiter, über Glasfaserkabel wird wirklich das Licht zusammen geleitet und man simuliert quasi ein viel viel größeres Fernrad damit.

00:25:13: Und der Ort ist auch recht gut wo die stehen.

00:25:16: Also die stehen ja in der gelenischen Wüste Und dort hat man sehr trockene Bedingungen.

00:25:21: Es ist sehr, sehr dunkel dort und es ist natürlich ein solches Gerät, wohin gebaut, wo man sich wirklich nur einen ganz optimalen Himmel hat.

00:25:29: Aber in Zukunft sollen wir auch noch was größeres bauen oder?

00:25:32: ARLT

00:25:33: ist nur der Vorgänger zu dem ELT.

00:25:36: das ist auch unkreativ und heißt Extremely Large Telescope.

00:25:40: Ich glaube nicht so ganz anders gebaut.

00:25:42: Das spielt normalerweise in einer ganz anderen Liga Einen einzelnen Spiegel als Hauptspiegel und dann vier weitere.

00:25:51: Für Optikkorrekturen, aktive Optiken sind das auch wieder.

00:25:56: Das ist ein Hauptspiegel von neununddreißig Metern Durchmesser.

00:26:00: Das besteht aus fast

00:26:01: achthundert

00:26:03: einzelnen Segmenten.

00:26:04: also der HauptspIEGEL hat noch einen zweiten Spiegl, der das Licht dann halt aufwängt und einen ganz besonderen Spiegle verbaut.

00:26:12: Dieses extrem dünn und kann sich mit tausend Hertz anpassen, um die Luftverwirbelungen auszugleichen.

00:26:20: Weil bei so einer unglaublich großen Fläche wird die Luft das Ganze sinnlos sein.

00:26:26: wenn die ganze Luft dort die ganze Zeit die Optik verzerrt alles hier und da verwarbert ist also

00:26:31: diese Effekte man über eine Kerzenflamme sehen dass quasi sich so Wärmeschliern bilden.

00:26:36: Und es kann so ein Spiegel.

00:26:38: der kann hundertmal pro Sekunde schwingen!

00:26:40: Hundert Herz Wahnsinn Tausend Hertz?

00:26:43: Mit

00:26:43: tausend Herz kann sich es mit fünftausend Aktuatoren hat das.

00:26:46: Also an fünftausend Stellen verteilt, kann sich's tausende Mal pro Sekunde bewegen und ausgleichen.

00:26:52: das Ganze Ich freue

00:26:53: mich schon so drauf!

00:26:54: Und wie denn das Ding fertig

00:26:55: werden?!

00:26:56: Das Ding soll knapp vor zwanzig dreißig im März zwei neunundzwanzig fertig sein.

00:27:03: Okay also müssen wir noch drei vier Jahre warten und wird wahrscheinlich bis zu den wissenschaftlichen Daten noch länger dauern.

00:27:08: Es ist glaube ich dann das größte Monster des ma Auf der Erde haben wir aber auch Fernraher im Weltraum.

00:27:13: Hat wäre ein nettes Beispiel für einen Weltraum-Teleskop?

00:27:16: Das soll ja im September heuer ein ziemlich cooles Ding in die Erdumlaufbahn geschickt werden!

00:27:23: Ja, es heißt der Nancy Grace Roman Telescope.

00:27:26: Es wird auch der Roman Space Telescope genannt oder RST als Abkürzung.

00:27:31: Es wurde schon im Jahr zehntausend elf und zwölf entworfen als der allererste Design.

00:27:37: Aber nach langen Untersuchungen hat man sich entschieden für die heutige Version, mit einer Hauspiegel der zwei Komma vier Metern Durchmesser hat.

00:27:45: Also so viel wie die Hubble Space Telescope aber eben wiegt ca.

00:27:50: ein Viertel soviel wie der Hubble Space-Telescope.

00:27:54: Es hat auch eine Kamera von zweihundertundzwanzig Megapixeln und zum Vergleich hat er normale Handykamera nur fünfzig Megapixel.

00:28:04: Wir wollen auch nur die neueren.

00:28:06: Und ich glaube, die Pixel sind auch viel größer.

00:28:08: also für... Das hat natürlich eine ganz besondere Kamera.

00:28:12: zu den Pixeln

00:28:14: Also bei Pixeln ist ganz wichtig die Qualität von Pixeln.

00:28:16: das nennt man Pixelpitch und jeder Pixel.

00:28:20: es ist egal wenn man so zum Beispiel bei manche Handykameras haben zweihundert Megapixel.

00:28:24: Die sind aber komplett wertlos weil man so viele Pixen hat die nicht sonderlich viel Licht bekommen.

00:28:30: Man kann sich so verstellen man hat größere Eimer und kleine Becher.

00:28:35: Das Resultat ist effektiv das gleiche, nur dass bei den Bechern dann noch mehr verloren

00:28:39: geht's.".

00:28:40: Man sieht schon auch bei diesen Weltraumdeleskopen kommt man nicht am Thema Fotografie vorbei – was die können!

00:28:46: Das Nancy-Grace-Rome-Deleskop hat da nach eine besondere Geschichte dahinter.

00:28:50: Das war eigentlich für ganz andere Zwecke gedacht, nämlich es war eigentlich ein Militärdeleskop.

00:28:55: Das hätte also Spionageaktivitäten haben sollen und nicht wegschauen in die Tiefen des Weltraums sondern eigentlich auf der Erde runter.

00:29:04: Und das amerikanische Militäre hat aber das Projekt eingestampft und das ist tatsächlich irgendwo sozusagen im Keller herumgelegt in einem Lagerraum.

00:29:13: und als die Astronomen verzweifelt, diese Art von Teleskop projektiert haben.

00:29:18: Mit so einem riesengesichtsfeld und einem guten Spiegel dann haben sie den Tipp vom Geheimdienst bekommen.

00:29:26: Und es ist tatsächlich also eigentlich ein militärisches Geheim- dienst-Deleskop das jetzt in dem sinnvolleren Dienst der Astronomie gestellt wird.

00:29:34: Und Weltraumdeleskop gibt's auch viel mehr!

00:29:36: Natürlich dass das berühmteste und das am längsten im Einsatz ist, das Hubble-Weldraumdelskop.

00:29:42: Da gibt es noch Gaia, dieses Teleskop der Europäer.

00:29:48: Fast zwei Milliarden Sterne vermessen hat er meine eigene Folge dazu gemacht!

00:29:52: Dann die ganzen Teleskope, die die Exoplaneten finden und gefunden haben wie Quarotes, Keops, Kepler, die berühmte Kepler-Mission und was jetzt auch bald starten wird die Platomission arbeiten alle mit ganz normalem sichtbaren Licht.

00:30:09: übrigens also Weltraumteleskopisch spielt natürlich eine große Rolle.

00:30:14: So, alles was wir heute erzählt haben waren jetzt Sachen wo es um sichtbare Sicht geht.

00:30:20: aber das war noch nicht alles.

00:30:23: in den nächsten Folgen werden wir darüber reden.

00:30:25: Was ist denn sonst noch an verschiedenen Strahlungen im Weltraum gibt mit dem wir das Weltraum untersuchen können?

00:30:34: also der Werkzeugkasten ist noch immer gut gefühlt und deswegen müssen wir uns auch in den nächsten Folgen noch eingehen da, über die Dinge unterhalten.

00:30:44: Wir haben noch viel coole Schraubenzieher in unserer astronomischen Toolbox!

00:30:51: Ich habe ja am Ende unserer letzten Folge gesagt... ...wir würden uns immer über Post von unseren Hörerinnen und Hörern freuen und wir bekamen leider so wenig.

00:31:01: Und post-vendant hab ich vor kurzem ein Mail in unserem Postfach gefunden Von einem Begeisterten Hörer von uns, der schreibt uns und zwar Dr.

00:31:13: Florian Diel aus Freudenstadt.

00:31:16: Das ist ein Ort im Schwarzwald, das ist so zwischen Stuttgart und Straßburg also ganz im Südwesten von Deutschland übrigens etwa eine Autostunde von Wilderstadt entfernt weil der Stadt da wurde der Johannes Kepler geboren.

00:31:30: Also Grüße in den Schwarzwalt!

00:31:33: Und er schreibt es uns Hallo liebe Keplariana Lieben Dank für Euren tollen Podcast.

00:31:39: Ich höre ihn immer sehr gerne, wenn ich durch den Nordschwarzwald zur Arbeit radle!

00:31:45: Ich unterrichte Selbstastronomie für Grundschüler und Euer Podcast gibt mir sehr viele Ideen für meinen eigenen Unterricht – danke auch dafür!

00:31:53: Und da Dr.

00:31:54: Deal hat auch ein paar Fragen an uns?

00:31:57: Und zwar haben wir das letzte Mal erwähnt, dass wir ja einen Zähnzoll-Dobson haben.

00:32:01: Ich habe ihn übrigens gerade dahinten im Raum aufgebaut und ihn wird interessieren was beobachten wir eigentlich mit unserem Ferienroll?

00:32:11: Ja die mobilen Geräte verwenden wir auch unseren Astrotreffen dem ITT und dem KTT zweimal im Jahr und darüber beobacht mir dann verschiedene Nebel Galaxien oder Planeten und man kann darüber auch aufnehmen.

00:32:23: ich persönlich tu lieber aufnehmen Aber zum Aufnehmen Braucht man nicht unbedingt den Zins altop so, dass es eher ein Gerät das mehr händisch bewegen muss.

00:32:32: Also unser Fernraum mit dem ja auch einen Spiegeldorf Messer, das macht schon wirklich Spaß!

00:32:38: Aber das nehmen wir ja in die Hand und führen es von Hand weiter... Und was sind denn so Heile jetzt, die man mit so einem Gerät besonders gut sehen kann?

00:32:49: Diverse Nebeläher oder...?

00:32:52: Ja also das ist das Nebel, den wir beobachten können So Dinge wie der Omega-Nebel, der Adlernebel, das Schwanenebel.

00:33:00: Diese Dinge natürlich auch Sternhaufen und Kugelsternhaufen die kommen sehr gut in einem so großen Fernrohr.

00:33:09: und im Frühjahr also jetzt beim KTD wir nehmen das kurz vom KTB auf Da sind natürlich jetzt die Galaxien angezieht.

00:33:18: Wir haben ja da eine Galaxieenseite, da können wir uns also durchgustieren durch den ganzen Galaxin im Virgo-Galaxienhaufen, im Koma-Galaxienhaufen, die Galaxis in dem großen Bär und die Galaxy in dem Löwen.

00:33:33: Das wird das Hauptarbeitsgebiet so in den nächsten Nächten sein, die wir am kommenden Wochenende von unserem Aufnahmezeitpunkt aus gesehen Hier beobachten werden, wenn ihr das hört könnt ihr wahrscheinlich schon Bilder sehen die wir beim KTD aufgenommen haben.

00:33:50: Das heißt wenn wir gutes Wetter hatten schaut es bitte auf unseren Foto-Account, der ist in unserem Show Notes verlinkt und da findet ihr sicher einige Bilder die wir vom Treffen aufgenommen habe.

00:34:03: Gut!

00:34:04: Florendil hat noch mehr Fragen an uns oder besser gesagt er hat Wünsche an uns.

00:34:11: Er hätte gern, dass wir so was haben wir denn am Himmel gesehen oder was haben aufgenommen.

00:34:17: Dass man ein bisschen darüber erzählen was wir selber praktisch am Himmel gesehen und gemacht und aufgenommen haben können wir gerne machen.

00:34:26: das ist immer etwas wetterabhängig natürlich wie viel wir auf der Sternwarte machen können.

00:34:30: in nächster Zeit wird er nicht viel kommen natürlich vom Teleskop treffen.

00:34:34: da können wir beobachten aber unsere Kurszeit ist ja am Mittwoch Abend und mittlerweile haben wir Sommerzeit, da ist es eben schon hell.

00:34:44: Da werden jetzt keine großen Beobachtungsberichte mehr von uns kommen mit einer Ausnahme!

00:34:50: Wir kriegen ja ein neues Sonnendeleskop in den Akkuta Elite Phoenix an dieser Stelle.

00:34:55: Dankeschön unseren Elternverein der uns das ermöglicht und da wird sicher ein paar coole Berichte und Bilder von der Sonne geben, die wir jetzt in Zukunft aufnehmen werden können wie wir es vorher noch nie kannten.

00:35:10: Ja!

00:35:10: Wir hatten das letzte Mal angekündigt dass wir uns nicht nur damit beschäftigen wie wir freiäugig um mit Fernrohren und über das Mittel der Fotografie den Himmler Kunden sondern in den nächsten Folgen reden werden welche Methoden es sonst noch gibt.

00:35:27: Dr.

00:35:28: Florian Diel hat uns hier vorgeschlagen, er hätte zwei Ideen, worüber wir reden könnten und das eine ist das, wo rüber wir in dieser Folge ja schon gesprochen haben nämlich die Spektroskopie.

00:35:40: also lieber Florian Deal Wir haben ohne es zu wissen von vornherein schon deinen Wunsch erfüllt Haben da schon aufgenommen bevor du deine Brief an uns geschrieben hast.

00:35:50: Er hat aber noch eine tolle Information über die Entstehung der Spektroscopie mit geschickt, die ich so noch nicht kannte.

00:35:58: Denn wie ... Ich hab' nicht erzählt und wir haben nicht darüber gesprochen, das letzte Mal, wie denn diese Spektroskopie überhaupt entstanden ist?

00:36:10: Und zwar geht's da um Josef Fraunhofer!

00:36:13: Manche kennen vielleicht den Namen von den Frauenhoferlinien, diese schwarzen Linien im Sonnenspektrum.

00:36:21: Fraunhofer war einer der Ersten, die sie entdeckt hat und gesehen hat.

00:36:25: Wenn man das Licht des Sonnen in seine Farben zerlegt, also wenn man die Sonnenlicht durch einen Prisma sieht und speziell noch ein Beobachtungsmittel hat... Ein Spalt oder ein Gitter, dass hier das weiße Licht in den Farben zerteilt wird aber nicht nur Farben zu sehen sind sondern auch so schwarze Striche, dass solche Lücken in diesem Spektrum drin sind.

00:36:47: Wir wissen heute, dass das Licht von der Sonne zum Teil von einer Sonnenatmosphäre wieder geschluckt wird.

00:36:56: Aber nur ganz bestimmte Teile des Spektrums oder ganz bestimmten Teilen der Farben – nämlich eben die Sachen, die in bestimmte Elemente schlucken können.

00:37:07: und aus diesen fehlenden Farben, aus diesem Abschapsions-Spektrum können wir wieder schließen, welche Elemente gibt es auf der Sonne?

00:37:14: Also bestimmt die Linien können zum Wasserstoff und andere zum Sauerstoff oder zum Kohlenstoff oder zum Eisen.

00:37:20: Über diese Frauenhoferlinien hat man später durch das, was wir geredet haben, die Entwicklerespektroskopie von Kirchhoff und Bunsen herausfinden können, woraus die Sonne besteht.

00:37:31: Das alles wusste Josef Fraunhofer noch nicht!

00:37:35: Josef ganz genialer Linzenschleifer, der hat in seiner Zeit die allerallerbesten Linsenfjernrohre gefertigt und der hat die Frauenhoferlinien ganz anders verwendet.

00:37:48: Der hat sie dazu verwendert um möglichst gute Linsen zu schleifen.

00:37:52: Und zwar geht das so man hat damals die Akkormaten entwickelt.

00:37:56: Das heißt man hat nicht nur eine Linse verwendet die einen großen Farbfehler hat also jede Farbe anders gebrochen wird sondern man hat zwei Linzen miteinander verbunden, sodass dieser Farbfehler minimiert wird.

00:38:09: Er hat sich gedacht, wenn ich da jetzt auf die Sonne schaue und so viele schwarze Linien habe in diesem Spektrum dann kann ich ja diese Linien... das ist wie ein Raster!

00:38:20: Das ist wie einen Muster als ob ich so quasi lauter Markierungen im Spektrom hätte.

00:38:26: Und ich kann immer schauen wo sind diese Markierung?

00:38:30: Wo sind gerade welche schwarzen Linien?

00:38:33: und die müssen an bestimmten Stellen sein, wenn meine Linse gut ist.

00:38:38: Und er hat quasi beim Linzenschleifen immer wieder kontrolliert wie werden ihm die Fraunhoferlinien angezeigt?

00:38:44: Diese schwarzen Linien im Sonnenspektrum und hat das quasi als Mittel dazu verwendet möglichst gute Linsen zu schleifen.

00:38:51: Das war quasi sein Kontrollbild!

00:38:55: So hat er als Nebenprodukt mehr oder minder die wissenschaftliche Spektroskopie mit erfunden Hat die Spektren gar nicht ausgewertet oder sich keine großen Gedanken macht, was das eigentlich ist.

00:39:07: Sondern hat es einfach als Messkontrolle für die Qualität seiner Linsen verwendet.

00:39:13: Danke an Florian Diel für diesen Kuhn Hinweis!

00:39:17: Übrigens ganz in der Nähe von seinem Wohnort von Freudenstadt ist er der Stadt Straßburg und in Straßburgr gibt es die aller älteste Datenbank für astronomische Daten, die jemals online gegangen ist.

00:39:33: Nämlich das CDS oder CDS – denn es eigentlich französisch – das Centre de Donné Astronomique also das Zentrum der astronomischen Datenbank.

00:39:47: Es ist eine Metadatenbank in der seit vielen Jahrzehnten astronomische für autonomische Objekte die Daten gesammelt werden, Größe, Helligkeit, Position und so weiter.

00:39:59: Und es ist schon ewig lang für Amateur-Astronomen sogar abrufbar.

00:40:03: Begonnen hat das ganze Projekt schon in den Sechziger Jahren aber der wichtigste Teil nämlich SIMBARTH ist seit oneinzehneunachtzig online.

00:40:14: SIMBART ist natürlich wieder mal ein Akronym Set of Identifications Measurements and Bibliography Astronomical Data, S-I-M-B-A-D und lange vor dem Internet was dadurch möglich online Daten für astronomische Objekte einzugeben bzw.

00:40:35: abrufen zu können.

00:40:37: Und das ist immer noch eine der im Hintergrund wichtigsten Datenbanken für die Astronomie.

00:40:42: Danke für den Hinweis!

00:40:44: Wir würden uns freuen wenn wir öfter Rückmeldungen zur erhaltenen Post bekommen würden.

00:40:49: also wenn euch unser Podcast gefällt oder auch nicht Schreibt uns, stellt eure Fragen, stellt ihre Themenvorschläge und wir werden das gern in unserem Podcast folgen behandeln.

00:41:00: Was wird das letzte Mal nicht geschafft haben?

00:41:03: Können wir aber heute behandeln!

00:41:05: Es wird endlich wieder mal Zeit für unser Astrolexikon...

00:41:10: ...das Kepler

00:41:11: Astro-Lexikon.

00:41:15: So, der Johnny ist heute unsere Glücksfee.

00:41:18: Der Siebeauftragte für das Astro Lexikon.

00:41:20: Schauen wir mal.

00:41:21: Also dieser

00:41:21: Moment muss gefilmt werden.

00:41:24: Ja, wir sind leider kein Videopodcast.

00:41:26: Ja doch aber er filmt das da auf Video.

00:41:28: Komm!

00:41:29: Das ist ein negantärer Moment.

00:41:30: Füllst du schon?

00:41:31: Soll mir ein Foto in die Show notes geben.

00:41:35: CFAIDEN!

00:41:36: CFAidNn!

00:41:39: Kaum unsches Wort oder?

00:41:40: CFAiden.

00:41:42: Sollen das sein?

00:41:43: So kleiner Tipp.

00:41:44: es gibt einen Sternbild... ...das ist der Käffhäus und es gibt ihn diesem Sternbild Käffhaus einen Stern, Delta Cfi.

00:41:55: Also das sind ja Alphabeter, Gamma, Delta noch in Helligkeiten so durchbuchstabiert mit griechischen Buchstaben.

00:42:03: Es ist also die Bayer Klassifikation von Sternen und dieser Delta-Cfi hat eine ganz besondere Eigenschaft.

00:42:12: Eine Eigenschaft, die ganz extrem wichtig geworden ist für die Astronomie nämlich der wird gleichmäßig innerhalb Einigen Tagen heller und dunkler.

00:42:29: Der ändert immer seine Helligkeit, es gibt viele Sterne die so periodisch mehr oder minder gleichmäßig ihre Helligkeit ändern.

00:42:38: Und da gibt's ganz verschiedene Prozesse warum das passiert.

00:42:44: Das ärgste dabei ist natürlich eine Supernova.

00:42:49: der wird ein Stel einmal hellen und dann ist er weg.

00:42:52: Aber bei den veränderlichen Sternen meint man meistens was anderes.

00:42:57: Es gibt so Sterne, die in gewissen Lebensphasen pulsieren... ...die dehnen sich aus und ziehen sich wieder zusammen.

00:43:07: Das hat mit den Kernreaktionen zu tun!

00:43:09: Mit dem sogenannten KAPPA-Prozess wird das genauer wissen wie es funktioniert!

00:43:14: Es gibt ein wunderbares Video von Urknallwäldern und das Leben zum Kappermechanismus.

00:43:23: Ich glaube, das heißt die, ich weiß nicht genau, Titelnette muss ich mal raussuchen.

00:43:28: Das findet man online unter dem YouTube Kanal Urknallwäldern und das Leben.

00:43:32: da wird es genauer erklärt.

00:43:34: Im Prinzip ist aber die Folge also dass etwas mit der Strahlung vom Kern des Sterns zu tun oder wie durchsichtig eine bestimmte Zone im Stern ist.

00:43:45: manchmal kann die Strahlung den.

00:43:48: Manchmal kann die Strahlung den Stern von innen heraus anschieben, dann wird der größer kühlt aber doch ein bisschen aus und dann wird diese Schicht ein bisschen durchlässiger.

00:43:59: Wenn man die Strahlung durchgeht ist weniger Druck da vom Innen- und dann sagt der Stern wieder zusammen.

00:44:06: Und dann wird das wieder optisch dichter, die sogenannte Opazität steigt und dann dehnt sich es wieder aus.

00:44:13: Etwas gegen was wir erwarten würde.

00:44:17: Man würde irgendwie automatisch annehmen, wenn er größer ist hat er mehr Oberfläche und ist heller.

00:44:22: Wenn man kleiner oder weniger Oberfläch ist dunkler wird sich die Weise jetzt fast genau umgekehrt.

00:44:28: Wenn so ein CfI-Grösser ist, dann ist er umso viel kühler dass er in Summe weniger Energie abgibt also weniger hell ist.

00:44:37: Und wenn er kleiner ist, ist es um so viel heißer, dass er heller ist.

00:44:42: Also es ist tatsächlich so ganz in der Nähe von dem Punkt, wo am kleinsten ist.

00:44:48: Warum sind die Zifferiden so wichtig?

00:44:50: Die pulsieren nicht irgendwie sondern die Pulsation.

00:44:55: wie lange also die Zeit zwischen groß werden und klein werden dauert hängt davon ab wie leuchtkräftig sie sind.

00:45:03: je leucht kräftiger sie absolut sind desto länger dauert diese pulsationsphase.

00:45:10: Und diese Pulsationsphase ist ganz charakteristisch.

00:45:13: Eine Astronomen, Henrietta Levitt eine der Harvard Computers die hat diesen Mechanismus entdeckt.

00:45:22: Die Harvard Computern waren eigentlich Rechnerinnen also keine Maschinen dieser Computer sondern wir haben sicher schon einmal besprochen das war ein Frauen die die Rechnungen durchgeführt haben in Harvard.

00:45:36: ziemlich komplizierte, aufwendige mühsame Rechnungen und man hat dafür wahnsinnig gern Frauen angestellt in Harvard.

00:45:44: Aus zwei Gründen.

00:45:45: erstens die konnten super rechnen.

00:45:47: zweitens man hat denen nur knappe Hälfte von den Männern bezahlt.

00:45:51: Die waren billig!

00:45:53: Und waren eigentlich nur zum Rechnen.

00:45:55: da haben sich natürlich aber auch Gedanken gemacht was sie der Rechnung und Henrietta Levitt ist eben draufgekommen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Leuchtkraft eines solchen Sephäiden und dieser Periodendauer gibt.

00:46:08: Die lange Dauerts von Hellster, also der hellste Zeitpunkt dieses Sternes und am wenigsten Hellste.

00:46:16: Und dieser Zusammenhang den die Henrietta Levitt entdeckt hat hat dann Edwin Hubble verwendet, um die Entfernung zum Beispiel zu einem Trommel der Galaxie zu berechnen oder die Entfernung zu den anderen Galaxien.

00:46:29: Das war auch heute noch eine der besten Methoden wie wir ganz riesige Entfernungen von vielen Millionen Lichtjahren messen können.

00:46:40: also das haben wir Henrietta Levitt zu verdanken und dass ist das so um diese C for Eden extrem wichtig für die Astronomie geworden sind.

00:46:50: Und das war sie nun, die fünfundfünfzigste Folge von Astronomie Jan Keppler.

00:47:20: oder auch auf unsere Social Media Accounts, wo wir sind.

00:47:23: Uns findest du ja als Kepler Sternwarte zum Beispiel auf Instagram.

00:47:29: Du findest uns auch auf Threads und auf BlueSky.

00:47:33: überall dort freuen wir uns über Kommentare.

00:47:36: Wenn du uns auf Spotify hörst, freuen wir ganz besonders über gute Bewertungen und auch Kommentare, das führt dazu dass wir den Algorithmen öfter vorgeschlagen werden.

00:47:48: Und dann können mehr Leute diesen Podcast finden und damit auch hören!

00:47:54: Weiteres Material zu den Themen unserer Folgen findest du auf unserer Website www.keplersteinwarte.t unter dem Menüpunkt Podcast.

00:48:04: Kommentare Fragen und Themenwünsche kannst uns auch gerne wir E-Mail senden an keplersterrenwarte.atgmail.com.

00:48:13: Verpasst nicht unsere nächste Folge, in der es natürlich um unser siebtes KTT das siebte Kepler Teleskop treffen gehen wird und wie es uns dort ergangen ist.

00:48:22: Damit also bis zum nächsten Mal weih!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.