AK058 Die Welt ist eine Scheibe
Shownotes
… Wir sind ein WissPod-Podcast!
Die Welt ist eine Scheibe! Nein, wir sind keine Flat-Earth-Verschwörungstheoretiker und auch nicht verrückt geworden. Was es damit auf sich hat, klären wir nach den Space News, in dem wir über die famose CSA/ESA-Weltraummission SMILE sprechen, die auf einer Vega C-Rakete am 19. Mai gestartet ist und auf der viel Wissen und Technik vom Grazer Institut für Weltraumforschung steckt. SMILE erforscht, was die Teilchen des Sonnenwindes mit dem Magnetfeld, der von geladenen Teilchen erfüllten Ionosphäre und mit der Atmosphäre der Erde anstellt. Neben schönen Polarlichtern können dabei nämlich ziemlich zerstörerische geomagnetische Stürme entstehen. Zu dieser Mission gibt es übrigens neben einem Infopaket auch ein cooles Comic (auf Englisch), das die ESA erstellt hat.
Im Hauptthema zeigen wir, dass unsere Welt flach ist! Nein, nicht die Erde, denn eine Flacherde würde aufgrund der Schwerkraft augenblicklich in sich zusammenfallen und eine glutflüssige Kugel bilden. Aber unsere Galaxie, die Milchstraße, ist eigentlich eine sehr flache Scheibe aus Sternen, Gas, Staub und einem schwarzen Loch in der Mitte. Unsere Galaxie ist umgeben von einem kugelförmigen Halo, in dem sich Kugelsternhaufen befinden, und dem zirkumgalaktischen Medium aus sehr dünn verteiltem Gas, das trotzdem im Summe deutlich mehr wiegt als alles an Gas, Staub und Sternen innerhalb unserer Galaxienscheibe.
Unsere Milchstraße ist wie alle Galaxien eine Kannibalin und hat sich im Laufe ihres Daseins schon einige kleinere Galaxien einverleibt. Dabei entstanden schräg durch die Galaxienscheibe laufende Sternströme wie z.B. die Gaia Enceladus Sausage, die mit Hilfe von Daten der europäischen GAIA-Weltraummission gefunden werden konnten. Bei solchen Galaxienkollisionen stoßen zwar nicht die Sterne und Planeten der Welteninseln zusammen (dazu ist der Weltraum viel zu leer), aber sehr wohl die Gas- und Staubmassen der Galaxien, und es kommt zu so genannten Starbursts, zur Entstehung sehr vieler Sterne.
Alle Sterne der Milchstraße drehen sich um das Zentrum unserer Galaxie – aber die Spiralarme drehen sich kurioserweise nicht mit, wie diese Animation sehr schön veranschaulicht. In den Spiralarmen ist das meiste an Gas und Staub konzentriert, dort entstehen auch die jungen, großen, hellen Sterne, die nicht lange genug leben, um die Spiralarme verlassen zu können. Darum leuchten in allen Spiralgalaxien diese Arme besonders hell.
Wenn zwei gleich große Spiralgalaxien zusammenstoßen (wie es unserer Milchstraße in einigen Milliarden Jahren mit der Andromedagalaxie ergehen wird), dann durchmischen sich die beiden zu einer so genannten Elliptischen Galaxie, und der Starburst braucht die gesamten Vorräte an Gas und Staub auf. Darum entstehen in den elliptischen Galaxien danach keine neuen Sterne mehr. Als allerletztes stoßen dann die beiden schwarzen Löcher zusammen und vereinigen sich. Das kann sehr lange dauern, und vermutlich kreist auch noch zumindest ein schwarzes Loch einer verspeisten Kleingalaxie rund um Sagittarius A*, dem Black Hole unserer eigenen Milchstraße.
Nicht nur die Galaxie ist flach, sondern auch unserer Planetensystem – alle Planeten kreisen in der gleichen Ebene um die Sonne, auf der so genannten Ekliptik. Das ergibt sich zwangsweise, weil Planetensysteme aus einer rotierenden Scheibe aus Gas und Staub entstehen, die durch die Fliehkräfte quasi automatisch zu einer dünnen Scheibe wird.
Im Astrolexikon wenden wir uns dann der Frage zu, was genau eigentlich ein Stern ist.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ein Mythos aus alten indischen Texten besagt, die Welt sei eine Scheibe, die auf dem Rücken von vier oder acht mächtigen Elefanten getragen wird.
00:00:12: Die europäischen Seefahrervölker dagegen erkannten bald dass der Erde eine Kugel sein muss.
00:00:18: Heutzutage gibt es wieder Menschen wie tatsächlich glauben die Welt zu einer Scheibe und ich sage nach ganz Unrecht haben sie gar nicht!
00:00:28: Wie komme ich denn auf sowas?
00:00:30: Darum geht's in dieser Folge.
00:00:47: Herzlich willkommen zur Achtungfünfzigsten Folge von Astronomie am Kepler, dem Astro-Podcast des BAG Kepler Graz!
00:00:54: Wir geben euch hier wieder einige Einblicke in den Astronomieentrichtungen unserer Schule.
00:00:59: Mein Name ist Norbert Ziller und mein Team besteht wie immer aus den Schülerinnen und Schülern des Meerschullenkurses Astronomie im Kepler.
00:01:06: Heute werden wir euch beweisen dass die Welt
00:01:08: flach ist.
00:01:09: Aber davor sehen wir uns wieder an, was sich in der Weltraumvorschung alles getan hat.
00:01:39: In Französisch-Gurjana, also in Südamerika.
00:01:42: Die Smile Mission gestartet mit einer Vega C Rakete.
00:01:46: Das ist so eine Rakete für mittlere Lasten.
00:01:49: Schaut dann nicht ziemlich cool aus!
00:01:51: Müße ich mal anschauen.
00:01:52: Vega C, ich verlinke es in den Show notes und die Nutzlast dieser Rakete war eine Sonntemission in Kooperation der Europäischen mit der chinesischen Weltraumagentur namens Smile.
00:02:07: Smile steht für Solar Wind Magnetosphere, Ionosphere Link Explorer.
00:02:14: Also es geht darum wie interagiert also welche Wechselwirkungen hat der Sonnenwind mit unserer Magnetosphäre die wieder mit unserer Ionosphere.
00:02:27: Ja, und was bedeutet das für uns?
00:02:29: Also diese Sonne versucht das zu erforschen.
00:02:31: Jetzt müssen wir mal schauen, was das alles ist!
00:02:33: Was ist denn der Sonnenwind?
00:02:34: Ein Sonnen Wind, das kommt von der Sonne natürlich... ...und das sind geladene Teilchen die auf die Erde zusteuern, doch dass Magnetfeld der Erde abwehrt.
00:02:44: Ja, was ist jetzt diese
00:02:45: Magnetosphäre?!
00:02:46: Also kurz, es ist das Magnet Feld der Erde.
00:02:50: Und was ist die Ionosphäre?
00:02:53: Die hat schon auch etwas mit dem Magnetfelderde zu tun.
00:02:57: Es ist eine Schicht rund um die Erde, wo es elektrisch geladene Teilchen gibt.
00:03:01: Die sind vorher schon da!
00:03:02: Rund um die Erde herum gibt so eine Schacht, wo wir geladener Teilchen rund um der Erde herum haben... ...es ist also ionisiert, das heißt elektrischer Geladen und es ist die Ionosphäre.
00:03:13: Wenn jetzt ein Sonnensturm die Erde trifft Dann sind alle drei Teile, also der Sonnenwind mit der Magnetosphäre und die Magnetosphäre dann mit der Ionosphärie.
00:03:24: Und am Schluss die Ionosphäre mit unserer normalen Lufthülle an dem Ganzen beteiligt.
00:03:30: Die Wechsel wirken irgendwie so dass einige Effekte auf der Erde und rund um die Erde passieren können.
00:03:38: In der Nähe der Pole entstehen die Proleurecher.
00:03:40: Neben den Schülpolarlichtern gibt es als Nebeneffekt natürlich auch, dass Satelliten unkontrollierbar werden.
00:03:46: Weil die Kommunikation zwischen den Stationen auf der Erde und Satellitten gestört wird.
00:03:51: Auf der Erde können die Stromnetze überlastet werden?
00:03:54: Ja das ist ein Effekt, den kennt vielleicht so manch jemand schon aus dem Physikunterricht.
00:03:59: Das heißt Induktion.
00:04:00: wenn wir geladene Teilchen haben geschleutert werden in die Atmosphäre und genau das passiert bei Polarlichtern.
00:04:09: Dann haben wir starke Magnetfelder, diese starken Magnetfelder können wieder elektrischen Strom auf allem auf der Erde erzeugen was Strom leiten kann und je länger das ist, desto mehr Strom kann da erzeugt werden.
00:04:23: wenn ich da Kabel habe die vielleicht hunderte Kilometer lang sind dann kann es einen ganz schönen Stromschlag geben und da können sogar Generatoren durchbrennen und solche Dinge sind auch schon tatsächlich passiert.
00:04:34: Wie das aber jetzt ganz genau funktioniert, das wissen wir bis heute nicht.
00:04:38: Also man weiß so ungefähr was passiert.
00:04:41: Im Grunde funktioniert es auch so Es kommen diese geladenen Teilchen von der Sonne.
00:04:45: Die können jetzt aber nicht durch unser Schutzschild durch durch die Magnetosphäre der Erde und sie haben aber selber ein Magnetfeld mit Also geladene Teichen, die sich durch den Weltraum bewegen.
00:04:58: Die haben selber Magnetfeld und kann auch sagen, die nehmen Magnetfelder Sonne mit.
00:05:02: Und das trifft jetzt auf das Magnetfilter Erde und strückt es so zusammen!
00:05:07: Das Magnet-Feld ist Richtung Sonne richtig zusammengestaucht und weg von der Sonne ist es komplett in die Länge gezogen durch diese normale Wirkung des ständigen Sonnenwinds.
00:05:19: Wenn der jetzt zu einem starker Sonnesturm daherkommt, also ein großer Patzen an geladenen Teilchen wird es nicht nur so leichte Kerne dabei sind wie Wasserstoff und Heliumkerne, also Protonen und Elektronen und vielleicht ein paar Helium-Kerne sondern manche kommen da auch schwere Teile daher.
00:05:38: dann wird dieses Schutzschild ganz schön beansprucht und verfahren sich stärker als gewöhnlich.
00:05:45: Und das führt dazu, dass über diese Magnetosphäre, die sattosammengestaucht wird.
00:05:51: Diese geladenen Teilchen der Jonasphäre darunter durcheinander kommen.
00:05:56: und wenn dieses Magnet fällt sich dann wieder entspannt, werden die Teilchen des Jonasphären heruntergeschossen in die Atmosphäre in unsere Lufthülle und da machen sie Schwierigkeiten.
00:06:06: Die meisten Teilchen vom Sonnenwind kommen überhaupt nie in unsere Atmosfäre rein aber verursachen das Ganze!
00:06:12: Ein paar Teile gibt schon vom Sonnenwind die durchkommen, besonders auch die schwereren Teilchen.
00:06:17: Die lassen sich nicht so gut ablenken wenn da so Eisenkenne daher kommen oder Kohlenstoffkerne und so sind viel viel schwerer als ein Proton Helium viermal so schwer.
00:06:27: Kohlenstoff ist dann schon zwölf mal so schwer.
00:06:30: das lässt sich schwerer ablenkeln weil es mehr Massenträgheit hat weil jetzt schon mit so einem starken Wunsch mit so einen starken Impuls daherkommt.
00:06:37: was dann genau alles passiert wissen wir noch nicht.
00:06:40: Man hat sich eine Mission überlegt, wie man möglichst viel daraus finden kann.
00:06:44: Und das ist eben Smile!
00:06:46: Was cool ist.
00:06:46: da haben wir sehr viel Technik aus Graz mit dabei und deswegen gab es auch dieses Launch Event, dieses Start-Event am neunzehnten Mai im Institut für Weltraumforschung wo auch einige Schülerinnen von uns mit dabei waren.
00:06:59: Wir werden so hat das eine leitende Vorschritte im Projekt gesagt rum in Akamura von Missituse-Weltraumforschung in Graz.
00:07:07: Wir werden zum ersten Mal den unsichtbaren Schutzschild der Erde direkt in Aktion sehen, um das jetzt alles zu sehen messen zu können was wir darüber wissen wollen damit wir genauer wissen was da passiert hat man vier Messgeräte auf die Sonde draufgepackt.
00:07:23: Eines davon... Da ist Graz ganz direkt mitbeteiligt Das ist der Soft X-Ray Imager Also Soft X Rays Weiche Röntgenstrahlung sagt man im Deutschen.
00:07:35: Also es ist schon eine Röentgenstahlung, das geht schon überall durch, da braucht's schon einen hoch energetischen Prozess, dass so was überhaupt entsteht.
00:07:41: aber es ist noch nicht ganz eine brutale Röhnungsstrahlung doch nichts so extrem gefährlich und kurzweilig Und man macht davon mit Fotos.
00:07:49: Wir haben in der letzten Folge ja über röntgende Teleskope schon geredet.
00:07:54: Man braucht also diese Röndgenaufnahmen tatsächlich auch um diesen Sonnenwind zu verstehen.
00:08:00: Dann gibt es einen Utschallviolett Aurora Imager UVI, mit dem kann man ganz besonders gut die entstehenden und laufenden Polarlichter beobachten.
00:08:12: Und dann gibt es noch Instrumente, die die Teilchen selber messen.
00:08:16: also die fangen die Teilche auf und messen wie schnell sind sie unterwegs welche Art von Teilchen kommen daher usw.
00:08:23: So das sind die Messgeräte, die wir auf dieser Sonde haben.
00:08:27: Ah ja, und natürlich ein Instrument das die Magnetfelder messen kann mit dem Sonnenwinter herkommen was ganz besonders wichtig ist.
00:08:34: Denn wie die orientiert sind, wie die magnetisiert sind spielt eine Riesenrolle ob ein Sonnensturm wenig oder viel Auswirkungen hat.
00:08:43: Ganz konkret wir wollen drei Fragen klären nämlich Was passiert an der Sonnewind auf den magnetischen Schutzschild der Erde trifft?
00:08:50: Wie können wir die gefährlichsten magnetischen Stürme früher vorhersagen?
00:08:54: Jetzt haben wir nur eine Vorhersagezeit von wenigen Stunden.
00:08:57: Und was verursacht denn die magnetischen Stirnungen auf der Nachzeite der Erde, denn die Polarlichter sind vor allem auf der Nachtseite also nicht da wo die Sonne ist!
00:09:06: Wir werden praktisch von hinten beschossen Weil es ja nicht die Teilchen vom Sonnenwind selbst sind oft, sondern vor allem jetzt unsere eigenen geladenen Teilchen in der Ionen-Sphäre.
00:09:17: Die jetzt heruntergeschossen werden in die Atmosphäre und das besitzt vor allem auf der Nachtseite, auf der Sonne abgewandten Seite.
00:09:24: Also wie genau funktioniert das?
00:09:27: Und so richtig perfekt weiß man das noch nicht.
00:09:30: So was haben wir für Instrumente, die oben sind?
00:09:33: Warum Röntgenstrahlung?
00:09:35: Man kann nämlich damit Die Schwerenteilchen ausfindig machen die jetzt direkt, also auf der Tagseite in der Nähe der Pole wie du gesagt hast.
00:09:46: In die Erdatmosphäre reinkrachen weil diese sind eben so schwer lassen sich so schlecht ablenken dass sie wirklich zwar nicht gerade durch können aber die werden von dem Magnet-Film ein bisschen abgelenkt und so in den Nähen der Pole rauschen die in die Aposphäre rein.
00:09:58: Das sind jetzt richtige Kanonenkugeln im Vergleich zu dem was wir in der Luft haben schlagen so richtig ein in die Atome der Luft und reißen die innersten Elektronen raus.
00:10:10: Luft besteht wie alles auch aus Molekül, aus Atomen und in den Atomen haben wir einen Kern und eine Elektronenhülle.
00:10:18: Und wenn man so ein Elektron rausschmeißt und das Feltern wird dann wieder eingefangen, dann entsteht Licht.
00:10:23: So entstehen ja auch die normalen Polarlichter aber diese Schwerenteilchen, die schießen jetzt die innerste Elektronin raus die am dichtesten beim Kern sind.
00:10:33: Das geht sonst wahnsinnig schwer, aber wenn die indischen Elektronen dann wieder reinfallen, dann kriegen wir welche Röntgenstrahlung raus!
00:10:41: Das ist schon also so kurz dass es Röentgenstahlung ist und das kann man mit diesem Soft X-Ray Imager messen.
00:10:47: Man sieht also wo kommen die wirklich schweren Teilchen rein und kraschen in der Erde?
00:10:53: Dieser Ultraviolet Aurora Imager, das sehen ja genau die Polarlichter Die können über einen ganz langen Zeitraum jetzt... Danke Glocke!
00:11:06: Wenn ich mich richtig erinnere, können die neunzehn Stunden lang beobachten was jetzt in der Atmosphäre passiert wie sie die Polarlichter verändern.
00:11:15: Welche Dynamik die haben und das vor allem im ultravioletten Licht.
00:11:18: da kann man es besser beobichten als im normalen Sichtbarenlicht Und wir hatten bis jetzt keine Möglichkeit, Polarlichter so lange Zeit umfassend so zu beobachten.
00:11:28: Da kriegen wir also völlig neue Daten welche Dynamik sich da in der Atmosphäre abspielt mit diesen elektrischen Tornados die dann von den Jonas Fähren heruntergehen.
00:11:39: Also das ist ein extrem chaotischer Vorgang.
00:11:42: und eben die Sache mit dem Magnetfeldern.
00:11:44: Das ist nämlich so Wenn die Magnetfelder, die gleiche Nord- und Südbele haben wie das Magnetfeld der Erde dann passiert nicht so viel.
00:11:52: Damit ist eben eigentlich was ein bisschen verstärktes Magnetfelter Erde.
00:11:57: Das heißt unser Schild wird dadurch nicht gestört sondern vielleicht ein bisschen zum Wackeln gebracht aber deswegen wird es sich besonders durchlässig.
00:12:06: Aber diese Teilchen können von der magnetisierung auch genau umgekehrt sein dass also der Nord-und Südball genau verkehrt herum ist wie unsere Erdmagnetfeld.
00:12:15: Und wenn das der Fall ist, dann wirkt so ein Sonnensturm viel, viel ärger und die Deichen können viel tiefer reinkommen.
00:12:23: Der Erde viel näher kommen und dann werden die Auswirkungen viel ärgere.
00:12:26: Das sind dann die Events, die auch gefährlich sind zum Beispiel für die Astronauten auf der ISS oben oder eben für die ganzen Satelliten, die wir im Orbit haben Natürlich für künftige Mondmissionen, wenn die nächste Atemis fliegt.
00:12:40: Die sind massiv in Gefahr, wenn da ein starker Sonnensturm kommt und sie stärker trifft.
00:12:46: Und ja, bis hin zu bei uns auf der Erde, dass man aufpassen muss, wenn ein sehr starkes Sturm uns treffen würde, das man tunlichst alles an Generatoren ausschaltet damit er nicht durchbrennt.
00:12:58: Also deswegen ist es wichtig für unsere technische Welt zu verstehen was da passiert zwischen Sonne Magnet fällt der Erde, Ionesphäre der Erde und der Erdabnussphäre.
00:13:09: Und deswegen ist Smile eine so coole Mission!
00:13:13: Wann war denn der letzte so starker Sonnensturm?
00:13:17: Also da allerletzte das kann ich dir gar nichts sagen weil es gab jetzt einmal vor zwanzig Jahren glaube ich ein Event wo einiges passiert ist aber berühmt geworden ist das sogenannte Carrington event in Kanada dass vor ungefähr hundertfünfzig jahren stattgefunden hat.
00:13:34: Der Sonnensturm war dermaßen stark, dass damals hatte man noch nicht viel Elektrizität.
00:13:39: Man hat die Telegrafenleitungen, wo man eben Nachrichten über Telegraphen übermittelt hat.
00:13:45: Also es gab schon lange Kabel und damals sind dann in den Telegrafenleitenden durchgebrannt.
00:13:50: Und die Teegraphen haben zuerst ohne Strom funktioniert.
00:13:53: also man hat telegraphieren können, ohne dass das an die Batterien angeschlossen was sie eigenartig gefunden haben und dann haben sie begonnen, dass die Geräte heiß geworden sind und kaputt geworden sind.
00:14:05: Und zum Teil sogar detoniert sind.
00:14:08: also da war einiges los.
00:14:10: in ganz Kanada ist der Stromnetz ausgefallen und was im kanader gerätet hat war das es eben des neunzehnte Jahrhundert war noch nicht viel gegeben hat.
00:14:18: Aber vielleicht können Sie sich einmal auf die Suche machen.
00:14:20: Wir freuen uns auf Zuschriften, schreibt uns doch wenn ihr wisst dass er mal einen Sonnensturm auf der Erde schon wilde Stammerfälle gemacht hatte gibt es doch einige Events!
00:14:30: Wir berichten dann gerne drüber in unserem Podcast.
00:14:33: Soweit zu unseren Space News.
00:14:35: wir müssen jetzt aber in unser Hauptthema kommen und ihr habt euch vielleicht gewundert was diese Folge für ein Thema hat.
00:14:42: Die Welt ist eine Scheibe.
00:14:44: Aber keine Angst wie wir sind jetzt hier keine Flacherdler geworden vorbei.
00:14:48: Denken wir uns mal durch!
00:14:50: Stellt es euch vor, wir würden jetzt einmal mit allem unserem physikalischen Wissen annehmen unsere Erde wäre jetzt eine Scheibe.
00:14:59: was müsste physikalisch dann eigentlich passieren praktisch im gleichen Moment?
00:15:07: Ja die flache Erde würde nicht flach bleiben sondern einfach wieder zu der Kudel werden.
00:15:13: also das geht nicht mehr.
00:15:14: Die würde natürlich augenblicklich einfach durch die normale Schwerkraft, durch ein eigenes Gewicht in sich zusammen stürzen und dann einen glutflüssigen Ball in Erdgröße bilden.
00:15:27: Da wird auch nichts verschwinden von der Erde.
00:15:29: also es ist einfach durch das wie schwerhaft funktioniert völlig unmöglich dass was da so schwer und so groß ist wie die Erde eine Scheibe sein kann.
00:15:38: Also wir würden extrem, extrem schnell rotieren vielleicht.
00:15:41: Aber dann wird es auch eher den ganzen Reisen mit der Fliehkraft.
00:15:44: also das mit der flachen Erde funktioniert nicht.
00:15:46: Gibt's was anderes?
00:15:48: Was flach ist und wo wir drinnen sind dass ich behaupten kann oder die Welt ist eigentlich flach?
00:15:53: In einer Galaxie.
00:15:55: Wir leben in der Milchstraße!
00:15:57: Und die ist tatsächlich ziemlich flach.
00:16:00: weiss wer wie wie dünn wie flach diese Scheibe der Milchsstrasse ähnlich ist?
00:16:05: Ein paar Lichtjahre Drei bis fünftausend Lichtjahre.
00:16:09: Die Galaxie ist nur drei bis fünftausend Lichtjährer dick und hunderttausende Lichtjahr breit, also ist die Galaxiericht flach?
00:16:18: Ja und da kann man dann durchaus sagen wir lieben eigentlich in einer flachen Welt und unsere Galaxi wird es auch genauer gehen in dieser Folge.
00:16:26: Wir schauen uns ein bisschen an was ja nicht so eine Galaxien ist, was sich so treibt, ob man sie sich ernährt wie sie funktioniert und vielleicht auch wie sie endet.
00:16:35: Also die Ernährung lässt sich leicht beantworten, eine Galaxie ist also unsere Galaxien.
00:16:40: in dem Fall ist andere kleinere Zerkgalaxien aber auch Galaxin welche tatsächlich so ein Viertel so groß sind als unsere Galaxis.
00:16:49: also die ernährt sich von anderen Galaxieren damit sie dann das Gas vor dort nimmt neue Sterne bildet damit unsere Galaxy halt noch länger leben kann.
00:16:58: Wir leben in einer Kanibalin!
00:17:00: Das ist die schreckliche Wahrheit.
00:17:02: eine Karnevalin, die alles um sicherem auffrisst.
00:17:05: Okay, fangen wir ein bisschen früher an, woraus denn unsere Karnebalin besteht und auch die Galaxien von denen sie sich ernährt, die sie auffrist.
00:17:14: Schauen wir mal was in einer solchen Galaxie alles drinnen ist?
00:17:18: Gas, Staub, Sterne, Panhebel halt aber die haben auch Gas und Staub vielleicht einen schwarzen Loch.
00:17:26: Ach sicher ein schwarzes Loch oder?
00:17:27: das haben wir schon fotografiert!
00:17:29: Naja, unsere Galaxie schon.
00:17:31: Aber die, die unsere Galaxis ist, müssen nicht zwingend ein Schwarzloch haben.
00:17:35: Hm!
00:17:36: Das ist jetzt ein guter Punkt.
00:17:38: Das kann man jetzt nachtlich nicht mehr beweisen.
00:17:41: aber so viel wir wissen, haben eigentlich alle Galaxien außer die Ultradiffusengalaxien alles so normalen Galaxiens, die hatten ein schwarzes Loch in ihrer Mitte.
00:17:52: Und wir haben ja letzte Folge über das Foto vom schwarzen Loch von M. eighty-seven gesprochen, was ich es noch einmal anhören will einfach bei der letzten Folge zu gegen Ende der Botgassfolge springen und ich habe ein Bild ... Das Bild eines Schwarzen Locke ist ja auch verlinkt dass vom Event Horizon Teleskop fotografiert wurde.
00:18:10: Das war das Bild von M seventy-seven aber ein Bayer später hat diese verbunden Radioteleskopen mir unser schwarzes Loch Sagittarius a Stern in der Mitte der Milchstraße fotografiert.
00:18:22: Wobei man auch dazu sagen muss, dass das Schwarze Loch selber nicht fotografiert werden konnte weil es halt schwarz ist.
00:18:28: aber man erkennt da ist was Schwarz ist in der Bitte oder so wie gesagt mal ein Foto davon gemacht.
00:18:32: Es ist nur die Akkursionsscheibe welche fotografiert wurde.
00:18:35: Der Schwarze Loch selber kann man nicht sehen.
00:18:37: Gut also eine Galaxie hat jetzt alle möglichen Teile in sich.
00:18:41: Die sind aber nicht einfach irgendwie über die Scheibe verteilt sondern wir.
00:18:46: Unsere Mi-Straße ist eine so genannte Balkenspiralgalaxie.
00:18:50: Spiralgalaxies
00:18:51: halt, sie hat spiralarme und Balken heißt weil das Zentrum eher so ein bisschen langgezogen ist und davon gehen dann die Spiralarme aus.
00:19:01: Jede Galaxie hat in der Mitte zuerst einmal einen dickeren Knödel.
00:19:05: den nennt man den Baltsch!
00:19:07: Und es war gar nichts einfach rauszufinden dass unsere eigene Galaxi einem Balschat ebenso länglich ist eben so einen Balken, wo es dann dann Spiralarme ansetzen.
00:19:18: Weil da ist ein lauter Staub dazwischen.
00:19:20: durch den Staub kann man nur sehr schlecht durchschauen.
00:19:22: das hat also einiges an Techniken gebraucht.
00:19:25: erst solche Missionen wie die Gaia-Mission haben uns da wirklich Gewissheit darüber gegeben mit unserer Galaxie eigentlich ausschaut indem man eben ja fast zwei Milliarden Sterne vermessen hat wo sie eigentlich sind dass man sich gesehen hat der ergibt sich seine Balkensperralkalaxieform in Wirklichkeit.
00:19:42: Also in der Mitte haben wir immer viel, viel mehr Sterne.
00:19:45: Die stehen da ganz dicht.
00:19:46: Da ist eine Bulge geschrieben.
00:19:49: B-U-L-G-E, da balsch und ausnahmert dann Spiralarme.
00:19:54: Das Überraschende jetzt ist nicht so dass nur den Spiralarmen Sterne sind.
00:19:59: Es sind auch zwischen den Spinalarmen viele Sterne nämlich.
00:20:02: es ist einfach nicht so das alle Sterne entlang des Spiralarmes angeordnet werden sondern das Ganze funktioniert ein bisschen anders als sich das vielleicht vorstellt.
00:20:10: Reden wir vielleicht zuerst darüber, wie sich so eine Galaxie dreht.
00:20:14: Galaxien drehen sich!
00:20:15: Wenn es sich vorstellt, dass ihr habt so eine Spirale wie ein Schneckenhaus von mir aus dann ist es nicht so das ich das einfach so im Stück drehe sondern das funktioniert ganz anders.
00:20:25: Es ist so, dass halt die Sterle sich oder eigentlich alles aus der Milchstraße sich um das Zentrum dreht aber die Arme verschieben sich nicht.
00:20:33: Das bedeutet... Die Arme sind immer da wo sie sonst immer sind.
00:20:37: Also die Helligkeit in den Spiralenahmen ist wegen der großen jungen Sternen.
00:20:42: Die großen, junge Sterne, die altern nicht sehr lange, halt sie werden nicht gerade alt und sie werden so supernova.
00:20:50: Und deshalb sind die Spiralarme so hell!
00:20:53: Weil sie eben in dieser Zeit, die ihnen ihre Lebenszeit zur Verfügung stehen, gar nicht schaffen diese Spiralarmme zu verlassen?
00:20:59: Die ganzen Sterne, so wie unsere Sonne zum Beispiel die zehn Milliarden Jahre lebt.
00:21:03: Es gibt ja noch viele, die nasse Ärmer und kleiner sind, in denen auch viel länger leben.
00:21:08: Hunderten Milliarden Jahre, tausende Milliarden Jahre... ...die sind viel lichtschwächer und die fallen in einer Galaxie gar nicht so besonders auf!
00:21:17: Und deswegen sehen wir vor allem eben diese spirallarme Hell, obwohl da jetzt nicht alle Sterne in den Spiraleimen drinnen bleiben.
00:21:25: Aber eben da sind die ganz hellen und darum ist immer da, wo die Spiralleime sind dieser helle Blob einer Spiralgalaxe.
00:21:33: Gibt
00:21:33: es eigentlich in der Milchstraße auch Sterne?
00:21:35: Die die Geburt von der Milchsstrasse überlebt haben und die den Tod auch noch erleben?
00:21:41: Das ist eine gute Frage!
00:21:42: Dann bei Hardy hat er eine Antwort dazu?
00:21:44: vielleicht?
00:21:44: Naja möglicherweise und zwar es könnte tatsächlich sein weil rote Zwerge sind halt schon ziemlich nahenlebig wenn sie jetzt am weil.
00:21:53: sie können so hunderte Milliarden Jahre alt werden.
00:21:56: Und Sie werden also wahrscheinlich auch noch erleben, wie es dazu kommt, dass die Entrobe der Galaxie mit der Milchstraße verschmilzt und dann haben wir halt diese Mikromeda oder wie es doch immer genannt wird danach.
00:22:08: Diese Galaxien verliert allerdings irgendwann E-Gas und alles und stirbt quasi und die roten Zwerge sind am Ende diejenigen, die diesen Tod
00:22:16: miterleben.".
00:22:17: Und damit hast du auch schon das Ende unserer flachen Welt gespoilert, zu dem ich erst zum Schluss kommen wollte.
00:22:26: Wir haben auch in unserer Galaxie Sterne die vermutlich zu den ältesten Sternen im Universum gehören, die über dreizehn Milliarden Jahre alt sind.
00:22:34: Denn eine Sterne und eine Milchstraße, das ist ja nichts, keine sehr verschiedenen Dinge sondern die Sterne sind der Teil einer Milchstrasse Auch wenn wir wie wir in unserer Folge zum KTD kurz besprochen haben weil wir diesen tollen Vortrag von der Ramona Augustin hatten Auch wenn jetzt die Sterne nur wenige Prozent von der gesamten normalen Masse einer Milchstraße ausmachen.
00:22:56: Noch mal zur Erinnerung, alle Sterne sieben Prozent von den normalen Massen an solcher Milchstrasse aus in einer Galaxie, dass allermeiste andere steckt einfach im Gas und Staub vor allem im Gas zu einem großen Teil im Gas das in diesen Spiralamen drinnen ist und aber noch mehr das Gas, dass so rund um die Galaxie fein verteilt ist.
00:23:23: Also wir haben ein zirkum-galaktisches Medium.
00:23:25: da haben also Gase, die werden weit aus der Galaxi rausgeschleutert fallen in ganz langen Seidräumen wieder zurück in die Galaxis stoßen damit den anderen Gasemeter zusammen und dort wo sie zusammenstoßen gibt es wieder Sternentstehung.
00:23:40: Und das ist mehr als doppelt zu viel an Masse in der Galaxieselbe herinnen haben mit Sternen und Gas.
00:23:49: Und ich habe noch gar nicht geredet vom allergrößten Teil in den Galaxien an Masse, nämlich die Dunkelmaterie.
00:23:59: Aber das ist ein viel zu großes Thema als dass wir jetzt über die Dunkeln Materie reden werden.
00:24:04: Das machen wir in unserer nächsten Podcastfolie!
00:24:08: Warum brauchen die Dunkeltmateri vielleicht doch ein paar Worte wenn man drauf kommt?
00:24:12: Man hat sich angeschaut Wie bewegen sich denn die Sterne in einer Galaxie?
00:24:16: Wie schnell drehen Sie sie?
00:24:18: und man ist darauf gekommen, mit der Materie, die man sieht, müsste nicht die Galaxien zerreißen.
00:24:23: Die müssen auseinanderfliegen.
00:24:24: sind das alles zu schnell!
00:24:26: Es ist nicht genug Schwerkraft da von der Materia, die Man sieht als dass es zusammenhalten könnte.
00:24:32: Darum hat man angenommen es gibt noch irgendeine Materie die man nicht sieht, die aber Schwerkhaft hat und die das Ganze zusammenhält.
00:24:39: Und das ist die Grundidee der dunkelen Materie.
00:24:41: Aber wie gesagt, mehr dazu beim nächsten Mal!
00:24:44: Jetzt wissen wir, woraus eine Galaxie besteht?
00:24:47: Wir haben darüber geredet, wie sie sich dreht und wie es mit den Spiralarmen ist.
00:24:53: Wir haben jetzt auch schon gespoilert, wie das Ende von Galaxien aussieht... Wie Sie sich ernähren, haben wir noch geredet.
00:25:01: Also dass Galaxien andere Galaxin auffressen also kleine Galaxinkollisionen das macht nicht nur unsere Milchstraße auch die anderen Galaxins in Kanäpalen.
00:25:10: Dadurch wachsen Galaxi, sie werden größer solange die Galaxinen die man aufriss klein genug sind.
00:25:16: aber wenn sich jetzt zwei Galaxie gegenseitig fressen möchten die gleich groß sind oder ähnlich gleich aus.
00:25:23: dann kommt das Ende einer Spiralgalaxie.
00:25:27: was läuft da ab?
00:25:28: Na ja, also eigentlich verschmelzen die beiden zu einer größeren.
00:25:32: Also sie fressen sich eigentlich gegenseitig.
00:25:34: nur dass es keinen klaren Gewinner gibt sondern es entsteht eine vollkommen neue Galaxie.
00:25:39: und dabei kommt's auch vor das wirklich nichts kollidiert sondern sie streifen sich nun so, also die fliegen einfach aneinander vorbei und werden halt zu einem großen Ganzen.
00:25:50: Galaxien sind eigentlich so leer!
00:25:51: Die Sterne sind so extrem weit voneinander weg, dass dabei kaum oder vielleicht gar keine Sterne zusammenstoßen.
00:25:58: Die Galaxien vermischen sich einfach, aber es gibt auch eine große Änderung.
00:26:02: Da hast du vielleicht zwei große Spiralkalaxien wie die Milchstraße und deren Traume da, die sich dann vermischen.
00:26:08: Aber das hat schon noch eine Auswirkungen.
00:26:11: Das schauen dann anders aus!
00:26:12: Die waren ja also in der Kugelgalaxie?
00:26:14: Genau man nennt diese Dinge elliptische Galaxen.
00:26:17: Sie sind ziemlich kugelförmig und das ist eigentlich so ziemlich gleichzeitig Leben und Tod für die Galaxie gleichzeitig
00:26:25: Denn sie wird ja eigentlich nicht größer, aber wenn zwei Galaxien verschmelzen dann kommt es dazu dass die ganzen Gase sich halt wieder ansammeln.
00:26:32: Dann stehen die ganze Zeit Sterne Aber irgendwann gibt's halt kein Material mehr wo durch Sterne entstehen.
00:26:38: also stirbt die Galaxie dadurch aus.
00:26:40: Also am Anfang wiegt das so als würde die Galaxis komplett aufleben aber am Ende stirbt sie einfach nur in den langsamen Tod.
00:26:47: Wir leben kein Gas mehr.
00:26:48: da ist, was dem neue Stern entstehen können.
00:26:50: Denn bei so einer wilden Kollision von den Gasern und die Kollidierende wirklich wird einfach alles was braucht bis aufgebraucht.
00:26:57: So eine elliptische Galaxie wie man die dann nennt leuchtet einfach dann weiter mit den Sternen die sie hat und es kommen keine neuen dazu und wird älter und wird Älter.
00:27:06: Und es wird immer langweiliger.
00:27:09: also die Gase die verschmelzen dann recht schnell.
00:27:12: Die Sterne treffen fast gar nicht aufeinander.
00:27:15: Was ist mit den schwarzen Löchern?
00:27:17: Ich
00:27:17: will nur fragen, was passiert denn mit den Planeten in der Galaxie?
00:27:20: Das Gleiche wie mit den Sternen.
00:27:21: Die kriegen einen super Sternenhimmel.
00:27:23: also wenn wir das sehen könnten die Andraume der Galaxis wieder immer näher rückt.
00:27:28: wird dann ein riesiger Bereich des Himmels von der Andrauma der Galaxy überdeckt wäre.
00:27:33: das wird grandios ausschauen aber es würde uns nichts passieren.
00:27:38: Das Welten ist so leer, dass es praktisch zu keinen Zusammenstößen kommt.
00:27:42: Ah ja, Zusammenstösse!
00:27:44: Was stoß denn zuletzt zusammen bei so einer Galaxienkollision?
00:27:47: Die Schwarzen Löcher an der Roboter-Galaxie hat halt so ein schwarzes Loch das ca.
00:27:51: auch mal schwerer ist als aus von der Milchstraße aber nichtsdestotrotz da die beiden im Zentrum sind und die Galaxiens sich auch in dem Zentrum zusammentun verschmelzt halt auch die beiden Schwarze Löcher und werden seinen größeren
00:28:05: Und das kann ganz schön lange dauern.
00:28:07: Wir haben, glaube ich in der Nähe von unserem Schwarzen noch in der Milchstraße auch noch ein kleineres, dass irgendwo übergeblieben sind dürfte von so einem kalibalischen Akt wo wir eine Kleinkalaxie gefressen haben also... Ich weiß nicht wie sicher da schon ist aber es gibt dem Daten die darauf hinweisen Dass so eine solche schwarze Lochverschmelzung noch nicht ganz fertig stattgefunden hat, das dauert nämlich wirklich lange bis sich die überhaupt finden.
00:28:37: Oder können es vielleicht auch nicht so ein großerer Stern sein?
00:28:40: Weil ich habe irgendwann mal gehört dass es so Sterde gibt, die auch um unser schwarzes Loch kreisen.
00:28:46: Das war der erste Nachweis tatsächlich, dass es wirklich ein schwarzes Loch dort geben muss.
00:28:50: Weil dann war die Masse ausgerechnet durch die Bahnen dieser Sterne S-I und S-II waren das.
00:28:56: Und man ist draufgekommen, dass das Weg vier Millionen Sonnenmassen kann nur ein schwarzes Loch sein.
00:29:01: Das gibt's nicht anders.
00:29:02: Aber nein!
00:29:02: In einem gewissen Abstand gibt es tatsächlich ein anderes Objekt, das eigentlich ein scharzes Loch sein muss.
00:29:07: Bei einer Kollusion von zwei schwarzen Löchern halt verschmelzt werden kann ja auch es insgesamt einen Gewicht verlieren.
00:29:15: Du hast völlig recht, da passiert nämlich was.
00:29:17: Ja und zwar nicht nur kommt es zur Verschmelzung sondern auch dadurch dass es halt so eine starke Raumzeit Verzerrung gibt oder Raumzeitgrümung eigentlich.
00:29:25: Dann kommt es dazu das so starke Wellen abgegeben werden und dadurch dass bei der Verschmälzung geht dann halt ein bisschen etwas weg aber ist jetzt auch nicht so viel.
00:29:34: Einige Sonnenmassen, wenn zwar stellarisch.
00:29:38: Also einige Prozent eigentlich von dieser Kollision und das ist eben das was dann mit Gravitationswählen-Detektoren misst wie wir in der letzten Folge besprochen haben.
00:29:48: Bei uns wurde ja auch einmal nachgewiesen dass zwei schwarze Löcher kollidiert sind weil es gibt ja dieses LIGO Observatorium und das hat mal Gravitationswelt registriert die zwei schwarz Löcher mit so circa dreißig Sonnenmassen zu kollidiert sind und das war halt auch ein Nachweis, dass schwarze Löcher auch kollidieren können.
00:30:09: Ja und da haben dann zum Schluss tatsächlich ein paar Sonne-Massen gefehlt.
00:30:12: Das war jetzt ganz schön viel zu unserer Galaxie als unsere flache Welt aber sogar ein gutes Stück weniger groß und näher gibt es eine Welt die für uns auch eine wichtige Welt ist, die flach ist.
00:30:26: Das ist ein System.
00:30:28: Ohne Blutton, ohne Bluton!
00:30:30: Der Blut ist etwas exzentriert und geneigt dazu ganz richtig.
00:30:33: Also alles was weiter draußen ist als der Neptun ist nicht mehr in dieser Scheibe aber es gibt tatsächlich so einen scheibenförmigen Bereich wo praktisch alle Planeten in diesem Bereich sind.
00:30:45: also die fliegen nicht kreuzend quer rund um die Sonne herum sondern es gibt eine Ebene wo sich alle Planete bewegen.
00:30:53: Diese Ebene nennt man ihn auf fachkinesisch auch
00:30:57: Ecliptic.
00:30:58: Warum?
00:30:59: Wie haben Sie sich das ausgemacht, dass alle Planeten in einer Reihe sind also quasi in diese Ebene der Ecliptik?
00:31:05: Unsere Wieschrasse ist auch eine Scheibe und unsere Gaswolke oder unsere Staubwolke wovon unser Sonnensystem entstanden ist war halt auch so eine Scheiben und sie hat sich halt gedreht.
00:31:18: und als unser Sonnsystem entstanden ist wird dieser ganze Drehenpuls mitgenommen.
00:31:23: Das bedeutet, dass sich auch die ganzen Planeten in einer Scheibe oder halt in der Ebene drehen.
00:31:29: Ja alles was ich drehe neigt dazu eine Scheibe zu werden wenn man irgendwo schnell dreht.
00:31:32: das wird so flach.
00:31:33: Wenn man sein Plastiklinie schnell drehen würde würde es flach werden.
00:31:36: Wenn mein ein weiches Glas bei einem Glasbläserschnelldreht wird er relativ flache Scheiben.
00:31:42: aber weil alles von oben und unten kann leicht reinfallen da ist es ja egal das fällt zusammen nur von außen wo man es dreht da kannst schlecht hinein nach innen.
00:31:51: Das heißt, wenn sich was schnell dreht wird es immer scheibenförmig und deswegen ist auch unser Planetensystem weitgehend zumindest bei den großen Planeten eine Scheibe.
00:32:02: Gut das war's mit unserem Hauptthema.
00:32:04: jetzt fehlt natürlich noch ein Punkt!
00:32:11: So der Kilian zieht heute unseren Begriff?
00:32:14: Stern.
00:32:15: Oh Gott das ist ja einfach oder doch nicht so einfach?
00:32:19: Was ist ein Stern?
00:32:20: Also ein Stern ist eine Sonne.
00:32:24: Die sind manchmal ziemlich groß.
00:32:28: Also heiße Gaspelle, welche Kernfusionen betreiben damit sie nicht in sich zusammenfallen?
00:32:33: Jedoch geht irgendwann der Brennstoff aus dann fallen die in sich zusammend.
00:32:36: Also das ist eigentlich genau eine freuschige Definition, mehr braucht man dazu gar nichts sagen.
00:32:41: Genau wie der Mahade gesagt hat ein Stern ist ein himmelskörper, es ist ein heißer Gasball, der in seinem inneren, in seinem Kern diese sogenannte Kernenfusion betreibt.
00:32:51: also der macht aus leichteren chemischen Elementen schwerere und dabei wird energiefrei.
00:32:57: Aus Wasserstoffhelium oder aus Helium Kohlenstoff und Sauerstoff oder gibt's noch mehr Brennstufen.
00:33:03: aber Genau wenn ein Stern das tun kann, dann nennt man ihn einen richtigen Stern und alles andere ist noch kein Stern oder kein Stern mehr?
00:33:11: Oder kein richtiger Stern.
00:33:13: Und genau gesagt geht dieser Prozess bis Eisen erreicht wird.
00:33:16: danach geht es halt nicht mal weiter.
00:33:18: Stimmt weil wenn man Eisen fusionieren würde würden wir Energie verbrauchen und da gibt keine Energie mehr her.
00:33:23: also da gibt's ja schon eher Energie hier beim Spalten sowie bei dem Uran.
00:33:26: Wenn man da spaltet dass Energie rauskommt
00:33:29: Könnte der Stern theoretisch eigentlich Eisen spalten um wieder Energie zu bekommen.
00:33:33: Energie kriegt er nicht.
00:33:34: Beim Eisenspalten kriegst du keine Energie raus, aber ein Stern spaltet tatsächlich einmal Eisen.
00:33:39: in der Phase während der Supernova also während dem Collox zur Supernova wird alles an einen Atomkernen auch die Schweren komplett wieder zermanscht und da bleibt ja nichts mehr über vor der Supernoverexplosion.
00:33:51: Es gibt auch so halbe Sterne, die keine richtigen Sterne sind
00:33:57: Und zwar sind das diese braunen Zwerge, also so Semi-Sterne.
00:34:01: Sie wollten Sterne werden aber sind noch nicht groß genug dass sie halt Kernfusion betreiben können.
00:34:07: Ja da sind alle Sterne so.
00:34:09: Wenn wir jetzt sagen vergleicht es mit der Masse vom Jupiter Ein Himmelskörper sein Gasball muss achtzigmal so schwer sein wie der Jupiter damit er Stern ist.
00:34:17: Sonst funktioniert's nicht?
00:34:18: Achtzig mal zu schwer wieder Jupiter damit ein Stern ist.
00:34:21: Da geht gerade so das Kernfussion beginnt Wenner Aber Dreizehnmal ungefähr, so schwer ist wieder Jupiter.
00:34:30: Dann ist schon kein richtiger Planet mehr sondern dann kann der sogenannte Deuteriumfusion machen.
00:34:35: das ist also eine spezielle Form von Wasserstoff wo noch ein Neutron dran hängt.
00:34:39: Also er hat einen schweren Atomkehren und da ist nur ganz wenig in den Stern drinnen.
00:34:46: bisschen Fusion betreiben, man kann aus Deuterium dann Helium fusioniert werden.
00:34:52: Das gibt aber nicht besonders viel Energie hier!
00:34:54: Die Glimmen so dahin mit tausendtausendfünf und ein Grad leuchten also nie so richtig sondern wir sind mehr so Wärmeplatten, also Wärmekugeln und das nennt man eben noch nicht in den richtigen Sternen.
00:35:09: Also braune Zwerge sind sowas zwischen Planeten.
00:35:13: Jetzt muss ich über Jupiter und Brauner Zwerg reden.
00:35:16: Wie wird es eigentlich ausschauen, wenn eine Stelle vom Jupiter genau in dem Orbit ein brauner zwerg wäre?
00:35:22: Oder halt so einen Stern eigentlich?
00:35:25: Ja also dann wird man miteinander ein Doppelsternsystem leben!
00:35:29: Ich weiß nicht ob das... Der Himmelsmechanisch funktioniert, dass wir zwischen zwei solchen Sternen überleben würden.
00:35:36: Ich glaube da hätten wir ein Problem, das wäre einfach von der Masse her viel zu extrem.
00:35:41: Da müsste weiter weg sein!
00:35:42: Wenn dieser Jupiter weiter weg wäre dann wirst du es schon geben.
00:35:46: also es gibt Planetensysteme in der Kreisenplaneten um einen Stern und das ist aber ein Doppelsternsystem und der zweite Stern ist relativ weit weg.
00:35:54: und dann hat man tatsächlich zwei Sterne, zwei Sonnen eine große um die man kreist und eine Schwächere, die eben so dann weiter weg ist von diesem Planeten.
00:36:06: Das gibt es tatsächlich!
00:36:07: Also wenn der Stern zu nahe wäre, würde es passieren dass die Erde theoretisch zerrissen wird weil die eine Gravitation stark ist und die andere auch?
00:36:15: Dass die Erde so in die Länge gezogen wird...
00:36:17: Zerrissen eigentlich nicht, sie wird entweder rausgeschleudert werden oder in einer der beiden Sterne stürzen.
00:36:22: Das wäre so das Ende.
00:36:24: Wäre es möglich in so einem Doppelsternsystem zu leden?
00:36:27: Das ist nicht ausgeschlossen.
00:36:29: Also es könnte, wenn eben der Planet passt, könnte durchaus leben auf seinem Doppelstehensystem, auf einem Planeten existieren.
00:36:37: Gespräch grundsätzlich nichts dagegen!
00:36:39: Was würde passieren, wenn der Yuppie da jetzt verschwenden würde?
00:36:42: Ja das wäre nicht gut, dann wird das ganze Gefühl geimpft und Sonnensystemen durcheinander kommen.
00:36:47: Du musst einmal denken im Yuppi selber ist zweieinhalbmal so viel Masse wie in allen anderen Planeten die den Sonnenkreisen zusammengenommen.
00:36:57: Da wird sich die gesamte Dynamik des Sonnensystems schlagartig komplett ändern.
00:37:02: Das müssen wir in einer Simulation durchspielen, aber ich glaube da würden also die Bahnen der Planeten komplett durcheinander kommen.
00:37:08: Da könnte alles Mögliche passieren.
00:37:10: das ist ganz schön!
00:37:11: Kompliziert, dann was sonst passieren würde.
00:37:13: Es ist gut, dass wir in Juppi da haben und also nicht verschwindet!
00:37:16: Und bei der Aufnahme des Autos im Astro-Kurs ist leider etwas schief gegangen, darum muss ich das jetzt alleine zu Hause machen.
00:37:22: Das ist also das Ende der fünftigsten Folge von Astronomie am Kepler.
00:37:26: Ich hoffe es war interessant mal mehr über die Scheiben, in denen wir leben, so lernen in unseren flachen Welten... Wenn dich auch andere Themen der Astronomie interessieren würden, die wir noch nie behandelt haben, schreib uns einfach auf www.keplersternwarte.at.
00:37:42: Schreibe uns auf Instagram, auf Threads, auf Plusky oder wo immer du uns findest.
00:37:48: Der Podcast wird auch automatisch auf YouTube geteilt.
00:37:50: Auch dort kannst du uns Kommentare schreiben Oder eben Fragen stellen, die mir dann gerne im Kurs beantworten.
00:37:56: Wie angekündigt wird es in unserer nächsten Folge in zwei Wochen?
00:37:59: Dann um die dunkle Materie gehen.
00:38:03: Damit haben wir es für heute.
00:38:04: Also, ciao und bis zum nächsten Mal bei...
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