AK060 Zeit und Astronomie
Shownotes
… Wir sind ein WissPod-Podcast!
In dieser Folge sprechen wir über die Rolle und Messung der Zeit in der Astronomie! Davor gibt es doppelt Space News: Zuerst sprechen wir über das im Aufbau befindliche „Fotoobjektiv-Teleskop“ MOTHRA, dem Nachfolger des Dragenfly-Teleskops. Das gerade in Chile (in der Nachbarschaft des Vera Rubin Observatoriums) aufgebaut wird und aus 1140 handelsüblichen Teleobjektiven besteht. Es wird ein gewaltiges Gesichtsfeld von 12 Vollmonddurchmessern am Himmel abbilden können und ganz neue Möglichkeiten bieten, extrem lichtschwache Objekte abzubilden.
Außerdem besprechen wir ein aktuelles Paper aus Astronomy and Astrophysics: Solar twins in Gaia DR3 GSP-Spec. Seit etwa 25 Jahren vermuten wir, dass die Sonne nicht da entstanden ist, wo wir jetzt sind, sondern viel näher am Zentrum der Milchstraße – aufgrund der chemischen Zusammensetzung unseres Sterns, genauer gesagt, ihrer Metallizität.
Vor allem aber geht es diesmal um die Zeit! Ein Sonnentag hat 24 Stunden und benennt die durchschnittliche Zeit zwischen einem Sonnenaufgang und dem nächsten, was aber länger dauert als eine Umdrehung der Erde um sich selbst, denn das sind nur 23h 56min und 4,1 Sekunden – ein so genannter Sterntag, denn das ist der Abstand von einem Sternenaufgang zum nächsten. Wir haben auf der Erde die Uhrzeit in Zeitzonen aufgeteilt, die sich jeweils meist um eine Stunde unterscheiden; aber im Grunde hat jeder Ort seine „natürliche“ Ortszeit, die pro Längengrad weiter westlich eine um 4 Minuten frühere und Richtung Osten um 4 Minuten spätere Zeit ergibt – die 360° Umdrehung ergeben dann natürlich wieder 24 Stunden. An den Polen ergibt das Konzept der Ortszeit keinen Sinn mehr – dort sucht man sich die Zeitzone einfach aus, nach der man leben möchte.
Wir brauchen Schaltjahre, um Jahreslänge und Tageslänge aufeinander abzustimmen, was sich bei 265,256 Tagen Jahreslänge nicht sonderlich gut ausgeht. Im Julianischen Kalender mit einem Schaltjahr alle 4 Jahre hat diese 0,006 Tage Abweichung ignoriert und bis ins 16. Jahrhundert zu einer Verschiebung der Jahreszeiten um 10 Tage geführt. Der Gregorianische Kalender hat das dauerhaft behoben und dafür einfach 10 Tage (5.-14.10.1582) einfach aus der Geschichte gestrichen.
Was ist aber genaugenommen ein Jahr? Zur Bestimmung der Jahreslänge blickt die Astronomie nicht in den Kalender, sondern auf den Frühlingspunkt und bestimmt die Dauer von einem Frühlingsanfang zum nächsten – denn genau das ist die Basis unseres „normalen“ Jahres, das eigentlich das so genannte tropische Jahr ist, das sich nach den Jahreszeiten orientiert: Ein Jahr ist da eben die Zeit von einem Frühlingsanfang bis zum nächsten. Für die Astronomie bedeutsam ist das siderische Jahr, das genau einer kompletten Runde der Erde um die Sonne entspricht (und nach dem ein ferner Stern wieder genau in der gleichen Richtung zu sehen sein wird). Und dann gibt es noch das anomalistische Jahr, das die Zeit von einem sonnennächsten Punkt (Perihel genannt) bis zum nächsten angibt.
Aber was ist Zeit eigentlich? Schon die antiken Gelehrten wie Augustinus taten sich schwer mit einer Antwort, aber warum kompliziert denken: Zeit ist das, was Uhren messen, meinte Albert Einstein, und zeigte in seiner Relativitätstheorie, dass der Ablauf der Zeit im Universum von der Geschwindigkeit abhängt, mit der man sich bewegt, und auch von der Schwerkraft, der man unterliegt: bewegte Uhren gehen langsamer, und Uhren gehen auch unter Schwerkrafteinfluss langsamer.
Licht braucht Zeit, um sich auszubreiten, und so blickt man in der Astronomie praktisch immer in die Vergangenheit – wir sehen sie praktisch „live“. So können wir mit geeigneten Teleskopen bis zu den Anfängen des Universums zurückblicken. Die dabei vergangene Zeit bestimmt man mit der Formel für die kosmologische Rotverschiebung, denn das sich überall ausdehnende Universum verlängert auch die Lichtwellen – ein Umstand, den man in der Astronomie als Rotverschiebung z ausdrückt, wobei z=0 bedeutet, das Licht ist nicht ausgedehnt, z=1 bedeutet, das Licht ist auf doppelte Wellenlänge gedehnt, z=2 auf dreifache Wellenlänge usw. Der Beginn mit 0 macht die Formeln zur Lichtlaufzeitberechnung etwas unpraktisch, darum verwendet man besser Z = z+1 und kann dann mit (Z²-1) : (Z²+1) mal dem Alter des Universums von 14 Millarden Jahren berechnen, wie lange das Licht zu uns gebraucht hat, das eine bestimme Rotverschiebung hat. Das geht einfacher, als die Formel zunächst aussieht! Die untere Zahl ist einfach immer um 2 größer als die obere. Z.B. für z=1 ist Z=2, und die Lichtlaufzeit ist 3/5 von 14 Mrd. Jahren, also 8,4 Milliarden Jahre. z=2 ergibt schon 8/10 * 14 = 11 Mrd. Jahre und so weiter (genaugenommen muss man dann aber für höhere z eine genauere Formel verwenden, in der Annahmen über die Form des Universums einfließen – ja, die Sache mit der Zeit ist kompliziert!).
Im Astrolexikon geht es dann schließlich um den Begriff Mond. Zuerst fällt einem da natürlich unser eigener Mond ein, aber was nennen wir einen Mond und was nicht?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ein Tag, das ist wenn sich die Erde einmal um ihre Achse dreht.
00:00:03: Oder vielleicht auch nicht?
00:00:05: Und warum vergeht die Zeit im Weltraum schneller als auf der Erdoberfläche?
00:00:10: In dieser Folge geht es um die Zeit in der Astronomie – um Sternzeiten den Blick in die Vergangenheit und ein Steinsblick auf die Zeit.
00:00:31: Astronomie am Kepler.
00:00:36: Herzlich willkommen zur Astronomie am Kepler, dem Astor-Podcast des Meeresschollenkurses am Keppler Gymnasium.
00:00:41: Wir geben euch hier wieder einige Einblicke in den Astronomieunterricht an unserer Schule.
00:00:46: Mein Name ist Norbert Ziller und mein Team besteht wie immer aus den Schülerinnen und Schülern des Meersschollenkurses – und die sprechen ja normal immer dieses Intro ein!
00:00:55: Ich habe aber bei der letzten Aufnahme ganz einfach darauf vergessen, darum muss ich das jetzt nachholen.
00:01:01: keine Unterrichtsstunde mehr mit meinen lieben Kursdellnehmerinnen, die Ferien werden bald beginnen und nachdem der Astronomieunterricht ja immer am Abend stattfindet.
00:01:12: Und dass in den letzten Schulwochen gerne ausfällt muss ich diesmal das Intro leider selbst einsprechen.
00:01:20: aber keine Sorge meine Leute sind natürlich bei dieser Folge dabei und steigen wir gleich ein in unsere Weltraumnachrichten.
00:01:34: So, für den heutigen Space News habe ich zwei Themen.
00:01:37: Ich konnte mich nicht entscheiden weil beide Themen ziemlich cool sind.
00:01:41: das erste halte ich kurz.
00:01:42: es ist gerade ein neues und ziemlich schrägiges Teleskop in Chile in Bau Mothra.
00:01:50: Mothrah ist eigentlich ein japanisches Filmmonster so aus der ganzen Godzilla Geschichte heraus Ein Gegner von Godzilla, sozusagen oder eine Gegnerin besser gesagt.
00:02:02: Aber da geht es um ganz was anderes.
00:02:04: Was heißt eine Entwicklung der Yale-Universität in den USA und in Yale?
00:02:11: Da wurde das Dragonfly Teleskop entwickelt.
00:02:15: Dragonfly-Deleskop, das hatten wir in unserer letzten Folge.
00:02:18: mit dem Dragonfly hat man ultra diffuse Galaxien und untersucht, dass so Galaxie mit ganz, ganz wenigen Sternen drinnen die zum Teil wahnsinnig viel dunkle Materie enthalten.
00:02:29: Und zum Teil überhaupt keine Dunklen Materie.
00:02:32: Wir haben ja besprochen warum das so ist?
00:02:34: Das Dragonfly ist eine ganz wilde Anordnung an vielen, ich glaube im Ende waren es sechzig normalen Teleobjektiven also gute Teleobektive aber normale handelsübliche Teleobaktive einem Konklo-Marat zusammengeschalten hat, zu einem Facettenauge sozusagen.
00:02:54: Mit Schmalbandfiltern, dass man nur ganz bestimmte Wellenlängenbereiche untersucht.
00:03:00: und weil diese Teleobjektive so extrem lichtstark sind, alle mit einer Kamera hinten dran, konnte man damit auch ganz ganz Lichtschwache Galaxien in die Ultradiffusenkalaxien abbilden.
00:03:13: Dragonfly also quasi Libella heißt das ja auf Englisch Also ein Libellenauge.
00:03:19: Und diese Idee war dermaßen erfolgreich, dass man das ganze ist hochskaliert hat zu Mothra und woanders aufgestellt hat nämlich in Chile an einem ganz besonders guten Platz.
00:03:32: Und statt vierzigfünfzig-sechzigdeleobjektive hat man jetzt auf mehrere Montierungen insgesamt.
00:03:44: Das kommt dann trotzdem sehr viel billiger, als wenn man eigene Teleskope dafür entwickeln müsste und konstruieren müsste.
00:03:50: Ein riesiges Konklamorat an vielen handelsüblichen aber sehr guten Teleobjektiven.
00:03:56: Und das entspricht einem klassischen Teleskop von vier Komma acht Metern Und gleichzeitig hat das Ding ein riesiges Gesichtsfeld von sechs Grad am Himmel.
00:04:07: Sechs Grad im Himmel, es ist zwölfmal der Vollmount!
00:04:10: Also einen riesigen Himmelfleck mit großer große Lichtstärke in hoher Qualität und damit kann man wirklich jetzt die ganz ganz lichtschwachen Sachen im Universum suchen.
00:04:22: Das ist um eine Größenordnung also um das Zehnfache besser als jedes andere Teleskop auf der Erde oder im Weltraum dass wir bisher haben.
00:04:32: Und das ist wirklich eine sehr schräge Idee gewesen, ursprünglich.
00:04:37: Aber hat sich total bewährt dass man eben mit Kaufhausware mehr oder minder ein Riesendeleskope spielen kann und es wird sicher einen Blick wert sein immer wieder zu schauen wie sich Mothra dieses Monstrum an vielen Deleobjektiven allmählich aufbaut bis es fertig betriebsbereit ist und was die alles an dollener Forschung damit machen werden.
00:05:01: Das hat meine Nummer eins bei den Space News.
00:05:04: Das zweite Thema meiner Space News, das habe ich eigentlich aus einem Artikel von Sterni und Weltraum die Ausgabe sechsertausendsechsundzwanzig.
00:05:13: da ist auf Seite zwölf ein Artikel mit der Frage ging die Sonne auf Wanderschaft?
00:05:20: Normalerweise wenn eine Überschrift mit Fragezeichen steht dann gibt es ja eine goldene Regel.
00:05:25: heißt dann immer?
00:05:26: nein In dem Fall ist es falsch.
00:05:28: In diesem Fall haben wir nämlich tatsächlich Hinweise darauf, dass unsere Sonne eine Migrantin ist – aber Stück für Stück!
00:05:36: Wir haben und das wusste ich bis vor kurzem überhaupt noch nicht Hinweise drauf, dass unser Sonnensystem im Laufe seiner Existenz nicht immer am gleichen Ort in der Milchstraße war, nicht immer im gleichen Spiral am Gebiet sondern, dass es früher einmal viel näher am Zentrum der Milchsstraße Man, na gut.
00:05:57: Zum einen wandert natürlich die Sonne rund um das Zentrum der Milchstraße herum.
00:06:03: Die Sonne braucht so ungefähr zweihundertsechzig Millionen Jahre, um einmal um das Zentrum dieser Milchstrasse zu kreisen?
00:06:08: Und die Kreis nicht einfach so sondern die Bewegung im Zentrum ist viel schräger.
00:06:14: Das stellt sich vor, dass die Milchstrassenscheibe eher eine Scheibe wie wir besprochen haben in der vorletzten Folge.
00:06:22: Das wäre so was wie eine Wasserfläche und der Sonnensystem wäre sowas wie ein Delfin.
00:06:27: Und wir jetzt immer rausspringen aus dieser Scheibe, wieder untertauchen und wieder rausspringen und wieder unterdauchen und so rund um die Mitte dieses kreisförmigen Becken herum.
00:06:38: das trifft zum ersten, wie sich unsere Sonne rund um den Mi-Straße bewegt, so wie ein springender Delfinn rund um deine Mitte herum.
00:06:47: Also geht tatsächlich so hinauf und herunter, steigt über die Ebene der Spiralarme drüber.
00:06:53: Fällt dann wieder runter taucht durch ist dann unter den Spiralamen steigt wieder hoch.
00:06:58: also die Bewegung ist viel viel komplizierter.
00:07:01: das ist das eine so dieses auf-und ab.
00:07:04: aber es gibt auch ein heraus.
00:07:06: Es gibt Hinweise drauf gute Hinweise Und die kennen wir seit eben ungefähr fünfundzwanzig Jahren dass des Sonnen nicht In diesem Bereich der Milchstraße entstanden ist, sondern ungefähr zehn Pausend Lichtjahre näher am Zentrum.
00:07:21: Das Ganze macht man mit Chemie – mit Astrochemie!
00:07:25: Genau, genau.
00:07:26: Man schaut sich an, woraus bestehen die Sterne?
00:07:29: und man hat festgestellt, dass Sterne umso mehr schwere Elemente – also alles was schwerer ist als Helium Je näher sie im Zentrum der Mischstraße sind, was nicht unlogisch ist.
00:07:43: Denn im Balge in der Mitte, da sind vor allem in der Frühzeit viel mehr Sterne entstanden.
00:07:49: auch die Großen sind explodiert haben viel schwereres Material erzeugt und die sogenannte Metallizität der Sterne erhöht also die Rate wie viele schwerere Elemente sie enthalten.
00:08:01: bei der Metallizit geht es wir mal auch schon öfter besprochen haben ja sondern alles was schwerer ist als Helium, es sind Astronomie und Metall.
00:08:11: Aber rechnen tut man's mit Metallen!
00:08:13: Man debittiert wie viel Eisen im Stern, debittieren durch wie viele Heliumes im Stern?
00:08:19: Man hat das Verhältnis zwischen Eisen- und Wasserstoff bei der Sonne einfach als Null gesetzt.
00:08:25: also die Sonne hat bei Definition eine Metallizität von null Alles was übernull ist.
00:08:31: Da sind also mehr schwere Elemente drin als bei der Sonne und alles was klein als Null ist, Minuszahlen hat weniger Metallizität.
00:08:40: Jetzt ist es so dass eigentlich die Sterne die so chemisch aufgebaut sind wie die Sonne viel weiter drinnen sind, eben ungefähr diese Zehntausend Lichtjahre näher am Zentrum.
00:08:53: Je weiter draußen man ist, je weiter weg man ist vom Zentrum der Milchstraße, desto weniger schwere Elemente sind in den Sternen normalerweise drin.
00:09:02: Also Hinweise sind gut dass wir näher dort waren.
00:09:05: Beweis ist das jetzt noch keines.
00:09:07: aber Jetzt in seiner Forschungsarbeit aus Japan Aus Tokio Vom Observatorium In Japan der Universität in Tokio und von der Universitäten an der Côte d'Azur in Frankreich, die haben jetzt neue Belege gefunden das an der Geschichte was dran sein muss.
00:09:26: Was haben sie getan?
00:09:27: Die haben Gaia Daten verwendet vom Gaia-Daten Release III.
00:09:32: Gaia wäre diese europäische Mission die zwei Milliarden Sterne in den Milchstraße möglichst genau vermessen hat.
00:09:41: Sie haben aber mit einem ganz speziellen Datensatz gearbeitet Mit den GSP-Spektarten, also Gaia Spectroskopi Daten.
00:09:50: da gibt es fünf Komma sechs Millionen Sterne wo man sehr genaute Spektren hat das ausreichend genau dass man bestimmen kann woraus bestehen die.
00:10:00: Aus diesen fünf Kommas sechs Millionen haben sie jetzt rausgesucht welche sind extrem ähnlich chemisch zusammengesetzt wie der Sonne.
00:10:10: Da gibt es eine gute Wahrscheinlichkeit, dass die aus der gleichen Ursprungswolke entstanden sind.
00:10:15: Also aus dem gleichen großen Sternhaufen, aus der gleichen Sternentstehung als auch die Sonne entstanden ist wenn's alter passt!
00:10:24: Das kann ja mehrmals passiert sein und die Wolken können sich auch zerteilt haben.
00:10:28: also haben sie auch versucht das Alter zu bestimmen.
00:10:31: wann sind denn diese ganz ganz sonnenähnlichen Sterne?
00:10:34: Diese Solar Twins entstanden Und sind draufgekommen, da gibt es zwei so Häufungen.
00:10:39: Eine Häufung war so vor zwei Milliarden Jahren – das ist also viel für Jünger aus der Sonne, was kann mit uns nicht viel zu tun haben und die andere Häufigung ist zwischen vier und sechs Milliarden Jahren!
00:10:51: Das passt jetzt recht genau, denn da liegt die Sonne drin, die ist vor vier Komma sechs, vier Komma sieben Milliarden Jahre entstanden.
00:11:00: Wenn man sich anschaut wo diese sind… Zum Großteil jetzt auch nicht mehr da, wo diese Metallezite denn nicht normal wäre.
00:11:11: Sondern die sind jetzt auch ungefähr so weit weg vom Zentrum der Milchstraße wie wir.
00:11:16: Die sind also offenbar herausgewandert!
00:11:19: Warum entstehen nur zu gewissen Zeiten jetzt viele Sterne?
00:11:24: Tatsächlich ist es so dass die Sternen in einer Galaxie nicht einfach so gleichmäßig dahingeht sondern es gibt immer so Zeiten von Starbursts das... manchmal Sterne schlagartig in großer Anzahl entstehen.
00:11:39: Man hat auch überlegt, was könnte denn die Geburt der Sonne ausgelöst haben?
00:11:45: Wie wir wissen gehör ich immer zwei dazu um Kinder auf den Welt zu bringen und das wird wohl auch beim Entstehen des Sonnen und ihrer Geschwister so gewesen sein.
00:11:56: also neben der Mama Milchstraße gibt es doch einen vatermögliche Weise die Sagittarius Zwerggalaxie.
00:12:03: Die ist mehrmals so durch unsere Galaxie ein bisschen durchgeflogen.
00:12:08: Die Gasmassen haben sich miteinander vermischt, haben zu Verdichtungen geführt und in diesen Gasverdichtungen hat dann eine große Sterne-Ingeburts-Explosion stattgefunden.
00:12:23: Ja wie soft ist, hauen die Väter auch wieder schneller ab!
00:12:25: Also die Mamma Milchstraße ist mit den Sternen dann alleine geblieben Und diese Sagittarius-Zwerggalaxie gibt es immer noch, aber die wird so allmählich jetzt von der Milchstraße einverleibt.
00:12:39: Also man weiß es nicht, aber möglicherweise das könnte die Art und Weise sein wie die Sonne und ihre Geschwister entstanden sind.
00:12:47: Wie kommen wir jetzt?
00:12:49: Von sechzehntausend Lichter in Entfernung heraus bis auf sechsundzwanzigtausend Lichtere Entfernungen, was hat uns daraus geschmissen?
00:12:57: Und das hat es damit zu tun dass auch eine Milchstraße eine Galaxie nicht immer gleich bleibt wie sie ist sondern sich entwickelt.
00:13:04: Es gibt gute Hinweise darauf zum Beispiel, dass sich die Form von Galaxien verändert.
00:13:10: Was hat denn unser Galaxi für eine Form
00:13:13: oder eine Milchsstraße?
00:13:14: seine Balken-Spiralgalaxien
00:13:16: Das heißt, ganz in der Mitte haben wir einen Balken.
00:13:19: Also so eine Anhäufung von ganz vielen Sternen, ungefähr Google-förmig und dann haben wir zwei gerade Arme heraus im Balken erst an diesem Balken, der glaube ich so sechstausend Lichtjahre lang ist ungefähr.
00:13:35: Erst an den setzen die Spirallarme an und solche Balken das vermuten wir mittlerweile sehr stark.
00:13:43: Das sind nicht von vornherein da sondern so eine Galaxie, eine Spiralgalaxie beginnt als normale Spiral-Galaxie und durch verschiedene dynamische Prozesse im Inneren der Galaxien Gravitationswirkungen und Stehende wählen die da durchlaufen.
00:14:01: Da passiert also wirklich viel Zeug.
00:14:04: Wir bilden sich solche Balken und bei der Bildung solcher Balken schiebt das ganze System die Spiralarme, aber auch die Sterne selbst zum Teil weiter hinaus in äußere Bereiche.
00:14:20: Das ist jetzt ein starker Hinweis darauf wenn das so stimmt dass die Entstehung der Balken diese Migration dieses Hinauswerfen der Sonne und ihrer Schwestersterne verursacht hat.
00:14:35: Dass diese Balken dann auch wirklich erst vor mehr vier fünf Milliarden Jahren Entstanden sind, dass das also ein Prozess ist diese Balkenentstehung die jetzt noch nicht so lange her ist.
00:14:49: Die Milchstraße ist ja über zehn Milliarden Jahre alt, so viel wissen wir.
00:14:54: Das heißt ungefähr in der Mitte der Zeit zwischen ihrer Entstehungen und Jetzt haben sich erst diese Balkan gebildet und haben das Sonnensystem und die Schwestersterne der Sonne scheinbar weiter rausgekickt.
00:15:10: Ziemlich spannende Sache.
00:15:12: Also wir alle sind da fremd, wo wir sind.
00:15:15: Wir sind Migranten sogar in der Milchstraße.
00:15:19: Müssen schauen dass man niemanden bei uns herum verärgern.
00:15:22: Die Frage ist nur warum gehen wir weg vom Zentrum?
00:15:26: Wenn dort all die Masse ist und die Gravitation dort eigentlich am stärksten ist.
00:15:30: Ja die Gravitation des Zentrums ist immer noch da und wir kreisen ja immer noch um das Zentrum hier rum.
00:15:37: aber eben genau diese Entstehung der Balken führt dazu, dass sich die Bereiche in der Milchstraße schwerhaft haben.
00:15:47: Das ist nicht nur die Mitte oder gar das schwarze Loch im Zentrum.
00:15:50: Das sind ja alle Sterne, die dort herum sind.
00:15:53: Die verschieben sich durch die Balkenbildung und ziehen sozusagen die Sterne zum Teil mit.
00:15:59: Das wirkt so ein bisschen wie eine Schleuder.
00:16:01: Wir werden also mit der Entstehnung... Dieses Balken, somit hinausgezogen bekommen einen Schwung und deswegen können wir trotz der Schwerkraft ins Zentrum eine Bahn bekommen die halt weiter außen herum geht.
00:16:17: Soweit zu den Space News!
00:16:19: Aber jetzt ist höchste Zeit für unser Hauptthema, dass ja genau das ist nämlich die Zeit.
00:16:25: Zeit an Astronomie – das ist eigentlich eine Riesensache denn in ganz vielen Zusammenhängen ist die Zeit wichtig in der Astronomie und auf ganz verschiedene Arten und Weisen.
00:16:38: Und das fängt bei ganz banalen Dingen eigentlich schon an, denn ja Zeit ist also sehr einteilen!
00:16:44: In Sekunden Minuten Stunden Tage Monate Jahre.
00:16:49: da kann man zum Beispiel mal schauen aber sie sind eigentlich ein Tag und vielleicht im ersten Moment was soll das für eine blöde Frage sein?
00:16:56: Ein Tag... Das ist natürlich von einem Sonnenaufgang zum nächsten Aber so einfach Ganz genau genommen die Sache gar nicht, denn erst mal müssen wir schauen wie lange so ein Tag dauert.
00:17:08: Also... Wie lange dauert eigentlich einen Tag?
00:17:11: Ein Tag hat vierundzwanzig Stunden was den sonst!
00:17:13: Das
00:17:13: würde man natürlich empfinden.
00:17:16: und jetzt behaupte ich, naja für uns Astronomen der Tag dauerte dreiundzwantzig Stunden, sechsundfünfzig Minuten und vier Sekunden.
00:17:24: Aber der Tag dauert auch vierund zwanzig
00:17:26: Std.,
00:17:26: das sind nämlich zwei verschiedene Tage.
00:17:28: Verschiedene Arten einen Tag zu zählen.
00:17:31: Tatsächlich messen wir unsere Zeit als Sonnenzeit und ein Tag ist für uns das, bis die Sonne zweimal von einer Stelle auf der Erde gesehen wieder an der gleichen Stelle steht also zum Beispiel von einem Sonnenaufgang bis zum nächsten Sonnenaufgang und da sind im Durchschnitt wirklich vierundzwanzig Stunden.
00:17:52: aber Manche sagen auch einen Tag, das ist bis sich die Erde Eimel und ihre eigene Achse gedreht hat.
00:17:58: Eine Drehung um dreihundertsechzig Grad Das dauert aber gar nicht einen Tag lang, das dauert eben nur diese dreiundzwanzig Stunden, sechsundfünfzig Minuten und vier Sekunden.
00:18:07: Das ist kürzer!
00:18:09: Die Erde muss sich nämlich ein bisschen weiter drehen bis sie wieder gleich zur Sonne schaut und es liegt schlicht daran dass sich ja die ganze Erde um die Sonne herumdreht.
00:18:20: Wir wandern einfach schon ein Stück weiter und darum reicht eine ganze Drehung um die eigene Achse gar nicht aus, das wird die Sonnen wieder an der gleichen Stelle sehen sondern wir müssen um ein kleines bisschen weiterdrehen, noch vier Minuten länger sozusagen.
00:18:36: Überlegt sich nur wenn sich die Erde gar nicht drehen würde, wenn sie auch keine Rotation hätte dann würde trotzdem einmal im Jahr die Sonne auf und runter gehen.
00:18:47: es würde in einem Jahr genau einen Tag vergehen denn wenn sich der Erde nicht dreht schauen wir mal weg von der Sonne wo wir gerade sind scheint die Sonne so gerade auf uns drauf, da wäre dann Mittag.
00:19:04: Da wär also Jahr und Tag genau gleich!
00:19:07: Und wenn wir genau einen Tag in einem Jahr hätten, also eine Umdrehung der Erde um sich selbst im einem Jahr, dann würde immer die gleiche Seite der Erde zur Sonne schauen.
00:19:18: Das heißt denn wer für uns immer die Sonnen quasi an einer fixen Stelle am Himmel?
00:19:23: Je nachdem wo auf der Erde das wir sind Also eine Drehung quasi verschwinde sozusagen.
00:19:29: Die Erde müsste sich zweimal drehen, damit einmal die Sonne wieder auf und unter geht.
00:19:35: Muss sich dreimal drehnen, damit die Sonme zweimal auf und runtergeht.
00:19:39: Und muss sich eben dreihundertsechsundsechzigmal drehen... ...damit dreihundertfünfundsechsigmal der Sonne auch vonunter geht.
00:19:47: Genau das ist es ja!
00:19:48: Also die Länge eines Tages ist ungefähr ein Dreihundertsechzigstel mehr als wirklich eine Drehung der Erde um die eigene Achse.
00:19:58: Allein schon, was ein Tag ist, muss man sich astronomisch anschauen.
00:20:03: Da gehört wirklich die Bewegung der Erde um sich selbst und die Bewegungen der Erde im Sonne mit dazu.
00:20:10: Beim Jahr wird es jetzt noch schlimmer.
00:20:13: Da haben wir nicht nur zwei verschiedene Jahre, da haben wir drei!
00:20:16: Wie lange dauert eigentlich unser Jahr?
00:20:18: Dreihundertfünfundsechzig Tage.
00:20:20: Ja aber nicht jedes Jahr
00:20:21: oder?!
00:20:22: Dreihundertfünfundsechszig
00:20:23: Komma Zwei Fünf
00:20:24: Weil...
00:20:25: Weil jedes vierte Jahr drei Hundertsechzig Tage dauert.
00:20:29: Wir
00:20:29: brauchen die Schaltjahre, sonst kommt unser Kalender durcheinander und weil eben die Tagesdenke nicht ganz genau zum Umlauf der Erde um den Sonne passt.
00:20:39: Und das mit dem Schaltyan Das hat ja lange gedauert bis wir das so richtig gut auf die Reihe gekriegt haben.
00:20:44: Früher hat man einfach jedes vierten Jahr sein Schalter gemacht Laufen durch!
00:20:49: Das wusste man schon in der Artikel.
00:20:51: Da gab es schon im römischen Reich diese Kalenderzählung
00:20:55: der julianische Kalender nach Gaius Julius Caesar, dem ersten Kalsab.
00:21:01: Aber heute verwenden wir doch eigentlich den krego-realischen Kalender oder?
00:21:04: Ja und das war deswegen weil man im sechzehnten Jahrhundert draufgekommen ist... Das stimmt schon um zehn Tage nicht mehr!
00:21:13: Also die Jahreszeiten sind falsch.
00:21:16: Der Frühlingsbeginn, die Zeit wo man aussehen sollte, die zeit wo man ernten sollte, das ist schon um zehn Tage verschoben Weil das nicht mehr zusammen stimmt und man hat es damals mit den astronomischen Beobachtern schon recht gut sehen können.
00:21:28: Und sie wollten, dass wir da gerade rücken!
00:21:30: Man hatte zu viele Schalttage.
00:21:34: Jetzt musste man erst einmal zehn Tage loswerden... ...und dann musste es jemand geben der für die ganze zivilisierte Welt das bestimmen konnte einfach die Zeit zu ändern.
00:21:48: Das war doch Papst Gregor XIII oder?
00:21:51: Und Papst Gregor, da.
00:21:52: es war ihm damals so eine mächtige Person in der Welt, dass er sagen konnte ja.
00:21:57: Der Astronomen soll das Wort nicht ausarbeiten und ich bestimme dann welches Datum es wirklich hat.
00:22:03: Ja ein Ausgehen vom Kirchenstaat den es damals auch gegeben hat wurde einfach beschlossen.
00:22:09: auf dem vierten Oktober, fifteenhundertzweiundachtzig folgter fünftzehnte Oktober also vierte Oktober, fünfzehnte Oktober.
00:22:19: Ist eine super Quizfrage.
00:22:22: was geschah am achten Oktober?
00:22:24: fifteen Hundertsweierundachtzig?
00:22:26: Denn dieses Datum hat es nie gegeben!
00:22:29: Es gibt Daten in der Geschichte die gab's nie.
00:22:31: alles zwischen fünften und vierzehnten Oktober FünfzehnhundertsWeirundachtzig das gibts nicht!
00:22:37: Sie sind nicht existente Daten, sie wurden einfach gestrichen Zumindest überall, wo die katholische Kirche oder die westliche Kirche Einfluss hatte.
00:22:47: Die orthodoxen Kirchen haben gesagt was da im Babs sagt das geht doch uns nichts an!
00:22:52: Wir bleiben bei unserem alten julianischen Kalender und deswegen feiern zum Beispiel die orthodoxe Christen heute Weihnachten um vierzehn Tage später weil ihr Kalender mittlerweile um vierzent Tage das funktioniert.
00:23:06: Das sind einfach vierzehn Tage später hinten dran, da ist es vierzehntage später erst am fünfundzwanzigsten Dezember.
00:23:12: War das ja damals nun um zehn Tage kürzer?
00:23:17: Genau!
00:23:17: Man hat also diese zehn Tage gestrichen und es würde es nicht geben.
00:23:20: Also das war tatsächlich dann das Jahr um die zehn Tage.
00:23:23: Kürzer.
00:23:24: Da hat man einfach weggelassen.
00:23:26: Hat natürlich gedauert wie sich das ausgebreitet hat... Zum Beispiel in Frankreich hat man das dann erst von zehnten auf zwanzigsten Dezember gemacht, andere Länder auch erst einige Jahre später in Bayern zum Beispiel.
00:23:42: Das war es dann sechzehn auf den Sechzehnten Oktober fifteenhundertdreiundachtzig also ein Jahr später.
00:23:48: Wie ist denn bei uns in Österreich?
00:23:50: Da starteten wir im Jahr fifteenhunterdreieunachtzig, also ungefähr einen Jahr später, da folgte auf den vierzehnte Oktober der vierundzwanzigste Oktober Beziehungsweise im ganzen Erzherzug zum Österreich, für alle Bereiche.
00:24:06: Da waren wir noch ein Jahr später siebter Jänner auf siebzenter Jänner, fifteenhundertvierundachtzig.
00:24:12: Am spätesten dran in Europa war übrigens Griechenland damals auch Königreich.
00:24:18: die hat das ganze erste Jahr neunzehnhundertdreiundzwanzig gemacht.
00:24:23: Da folgte auf den sechzehnten Februar gleich der erste März.
00:24:27: da hatten dann schon dreizehn Tage korrigieren müssen.
00:24:31: Was war jetzt der Grund für diese Messiere?
00:24:33: Ebenso viele Schalttage.
00:24:34: Und jetzt hat man ein ziemlich kompliziertes System gemacht, dass alle hundert Jahre das Schalltag einfach ausfällt.
00:24:41: also im Jahr sixteenhundert, siebzehnhundert, achtzendhundert und neunzehndhundert gab es kein Schalltjahr obwohl es daran gewesen wäre.
00:24:50: aber alle vierhundert Jahre ist dann trotzdem wieder eins.
00:24:53: Das Jahr zweitausend war ein Schallttjahr.
00:24:56: Das Jahr zweitausend einhundert wird wieder keines sein!
00:24:59: Und dieses System aus einer Zeit, wo wir nur freihändige Beobachtungen hatten.
00:25:05: Also wir hatten keine optischen Instrumente als dieser Kalender gemacht wurde.
00:25:09: das war bereits so gut dass wir den auch heute nicht verändern müssen.
00:25:14: es gibt ja manche also Korrekturen um einzelne Sekunden und das wars!
00:25:19: Die haben wirklich ohne Instrumenterstronomie die Beobuchtung so genau gemacht gehabt immer noch diesen über vierhundert Jahre alten Kalender verwenden können.
00:25:31: Der funktioniert immer noch perfekt, denn wir mal eigentlich nie ändern müssen!
00:25:36: So aber das mit dem Ja?
00:25:39: Das ist ja eine Sache... Unsere Jahreslänge richtet sich nämlich nach den Jahreszeitmannetersentropisches Jahr von Frühlingsanfang bis Frühlings-Anfang.
00:25:50: Frühlingsanfang ist ja eigentlich auch was Astronomisches.
00:25:53: Wir haben das heutzutage immer so, zwanzigster, einundzwanzigste März und da muss man tricksen, denn der Frühlingsanfang hängt davon ab... Ja, da muss die Sonne quasi dort stehen wo der Himmelsäquator ist also quasi die Quarterebene der Erde ist.
00:26:13: Das ist eine bestimmte Position relativ zur Erde Und das ändert sich mit der Zeit, weil sich die Erde bewegt.
00:26:20: Die Erde hat eine sogenannte Präzision.
00:26:22: Die Erde ist ein Kreisel, der ein bisschen eiert und dadurch ist diese Lage von diesem Himmesequator zur Bahnder Sonne immer etwas anders.
00:26:33: Dieser Kreuzungspunkt, da steht nämlich die Sonne beim Frühlingsbeginn am Kreuzungspunkt zwischen der Bahnder sonne und dem Himmensequator läuft im Laufe von fünfundzwanzigtausend sechshundert Jahren einmal komplett rundherum, weil die Erde eben eiert wie ein schiefstehender Kreisel der so herum eiert und deswegen müssen wir das ständig nachkorrigieren.
00:26:57: Das heißt aber wieder dass eigentlich ein Jahr gar nicht die Zeit ist bis sich die Erde einmal rund um den Sonne bewegt hat!
00:27:06: Das ja gibt es aber auch.
00:27:08: Ja, das Jahr gibt es tatsächlich.
00:27:09: Und zwar heißt es ein siderisches Jahr und zwar ist es so an die tzartzig Minuten länger als dieses tropische Jahr und es richtet sich nach der tatsächlichen einmaligen Umrundung der Sonne.
00:27:23: Das heißt, die Erde geht wirklich diese dreihundertsechzig Grad um die Sonne herum.
00:27:28: alle Sterne sind wieder an der gleichen Stelle zu sehen und deswegen heißt das auch Sternenjahr.
00:27:33: Siderisches ja.
00:27:35: jetzt gibt's aber noch eins Das heißt, anomalistisches Jahr und klingt am eigenartigsten ist aber eigentlich auch was Logisches.
00:27:45: Ja also die dritte Jahresart wenn man so möchte das wäre das anomalistsische Jahr.
00:27:51: und zwar ist es entsteht dadurch dass der Erde halt nicht in einer kreisförmigen Bahn um die Sonne sich dreht sondern in einer elliptischen Bahn.
00:28:00: Dadurch gibt's halt auch einen Punkt und nicht wie bei einem Kreis, dass alle Punkte gleich weit weg sind.
00:28:07: Und genau die Zeit bis es braucht, bis es an diesem Sonnenächsendpunkt ist, bis sie wieder am Sonnennächstenpunkt ist das dann dieses anomalistische Jahr.
00:28:17: Was auch spannend ist, dass all diese Jahresarten so an die dreihundertfünfundsechzig Komma zwei fünf Tage brauchen.
00:28:23: also die sind schon sehr nah zusammen aber... Vor der Dauer herrscht es ja ein bisschen anders.
00:28:29: Ein paar Minuten Unterschied kann man da schon zusammen, warum ist das anomalistisch jetzt anders als das Siderische?
00:28:35: Warum sind das nicht dreihundertsechzig Grad?
00:28:38: Weil sich diese Elipse selber, diese Bahnelipse um die Sonne selbst auch wieder dreht.
00:28:43: also stellt sich vor ihr habt doch so einen Ei So eine eilförmige Bahn und das Ei selber verschiebt sich mit der Zeit rundherum.
00:28:52: Die Bahn selber dreht sich also auch mit derzeit, und deswegen ist dieses an einem militärischen Jahr vom Sonnennächsten bis zum nächsten Sonnennextenpunkt eben nicht das gleiche wie eine dreihundertsechzig Grad Drehung um die Sonne.
00:29:05: Ha!
00:29:06: Preisfrage?
00:29:07: Wann ist denn dieser faire Hell?
00:29:10: wann im Jahresverlauf sind wir den am nächsten an der Sonne dran?
00:29:15: Also eigentlich ist im Winter die Erde am nächsten der Sonne und im Winter.
00:29:20: es ist deshalb so kalt, weil Europa weg von der Sonnen gekippt ist.
00:29:25: Und zum Beispiel das Süden der Erde hingekipptes wenn man das halt so sehen kann.
00:29:30: Genau die Jahreszeiten haben wir nichts mit dem Datum zu tun.
00:29:35: Denn im Jänner, und genau da stehen wir Anfang Jänner der Sonne am nächsten, da haben zwar wir Winter aber zum Beispiel in Australien oder Südamerika ist das Sommer.
00:29:45: Das ist ja für Nordhälfte und Südhälfe der Erde verschieden.
00:29:49: Ganz schön kompliziert wie das mit den Tagen- und Jahren eigentlich funktioniert!
00:29:54: Da sieht man Zeit... Was?
00:29:57: Wo man schon nachdenken muss, was schon schräge Dinge gibt.
00:30:01: Es gibt eigentlich einen Ort auf der Erde wo man sich die Zeit aussuchen kann, wo es irgendwie keine Zeit mehr gibt.
00:30:08: Ja tatsächlich gibt's den Ort und dann gibts am Südpol unter dem Nordpol Und dort gibts immer eine ein halbes Jahr Nacht und dann ein halbe Jahr Tag Und während am Süddpol nachts ist zum Beispiel am Nordpultag
00:30:22: Ja, und Zeit gibt überhaupt keinen Sinn mehr.
00:30:23: Stellt sich mal vor diese Zeit-Zonen!
00:30:25: Wir haben die Welt in Zeitzonen eingeteilt.
00:30:27: Alle Tonge für dreißig Dängen gerade ist eine neue Zeitzone.
00:30:31: Und jetzt stellt es euch vor, ihr seid am Südpol, wo genau alle diese Zeitzonnen zusammenlaufen.
00:30:36: Da könntest einmal im Kreis gehen und laufst doch alle Zeitzonnen durch.
00:30:40: Da macht einen Schritt zur Seite und es ist fünf Stunden später oder so... Also das Konzept Zeit ergibt eigentlich am Pol überhaupt keinen sinn mehr?
00:30:50: Wenn man da kann sich die Zeit so eine aussuchen, indem er nur ein paar Schritte auf der Seite geht.
00:30:55: Das bedeutet dann sucht sich in Wirklichkeit dort einfach eine Zeit aus.
00:30:59: Meistens die Zeit vom nächsten gelegenen Flughafen.
00:31:01: ist es dort wichtig!
00:31:02: Echt, sieht man sich am Nordpol und am Südpol nur seine eigene Zeit aussuchen.
00:31:07: Die Zeit vom Universum bleibt ja dort auch gleich.
00:31:09: Nur unsere Zeitrichtung bleibt halt anders.
00:31:11: Oh das ist noch immer eine spannende Sache nämlich was ist denn die Zeit im Universum?
00:31:18: Da hat man ja auch lange geglaubt es gibt so eine Zeit die man einfach nicht aufhalten kann die fixen immer und überall im Universum gleich vergeht, aber in Wirklichkeit ist das mit der Zeit im ganzen Universum eine ziemlich komplizierte Angelegenheit.
00:31:34: Today we will prove you wrong!
00:31:36: Ihr seid alle falsch.
00:31:37: Zeit ist nicht Gleichzeit – es ist relativ.
00:31:40: Da müssen wir uns jetzt Zeit nehmen um das zu erklären.
00:31:43: was meint denn dass das Zeit relativ
00:31:45: ist?
00:31:45: Zeit hängt ab von Gravitation, von der Geschwindigkeit die du aktuell hast.
00:31:51: Zeit vergeht nicht überall gleich schnell
00:31:53: Und das ist alles was jetzt Dinge angeht, die sich um den Universum bewegen.
00:32:00: Sie sich auf uns zubewegen von uns wegbewegen oder die weit weg sind.
00:32:04: Das wahnsinnig schwierig macht das zu betrachten!
00:32:08: Man hat früher tatsächlich das andere geglaubt der Zeit.
00:32:11: Du weißt wenn ja Zeit vergeht einfach da.
00:32:14: Albert Einstein hat eine wahnsinnig praktische Definition von Zeit genommen, die dann für seine Realitätstheorie richtig wichtig geworden ist.
00:32:24: Zeit ist das was Uhren anzeigen.
00:32:27: Find ich cool?
00:32:29: Denn... Das ist eine physikalische Definion!
00:32:32: Eine Messgröße!
00:32:33: Ich habe ein Messgerät, meine Uhr und die zeigt mir etwas an und das ist das, was ich jetzt Zeit nenne und ich nehme überhaupt nichts anderes.
00:32:42: Ich überlege nicht philosophisch was Zeit ist sondern nur Zeit ist das, was meine Uhr anzeigt.
00:32:47: Aber jede Uhr kann auch verstellt sein,
00:32:49: d.h.,
00:32:49: dann ist die Zeit anders?
00:32:53: Der Startpunkt verstellt, aber die Geschwindigkeit wie diese Uhr läuft ist trotzdem gleich.
00:32:58: Das Vergehen der Zeit wäre im Prinzip gleich.
00:33:02: Aber wir werden sehen so simpel ist die Sache gar nicht!
00:33:05: Wenn man das streng durchhält, Zeit ist das was.
00:33:08: wenn eine Uhr anzeigt und alle Uhren sind gleichwertig dann kann man recht anschaulich erklären wie das mit dieser berühmten Zeitdilatation funktioniert.
00:33:17: Was ist denn da eigentlich?
00:33:18: Also Zeit... Wie spricht er das aus?
00:33:22: Die Zeitdilatation beschreibt das unterschiedliche Vergehen der Zeit bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten.
00:33:29: Warum entscheidet die Geschwindigkeit, mit der ich mich bewege über meine Zeit?
00:33:34: Stellt euch eine Uhr vor, so wie sie Einstein gemacht hat – eine Lichtuhr besteht aus einem Photon, einem Lichtteilchen, sagen wir mal.
00:33:44: die Lichtuhe ist dreißig Zentimeter lang.
00:33:46: Das Licht pendelt zwischen zwei Spiegeln hin und her.
00:33:49: Ein Auftreffer für einen Spiegel ist ein tickender Uhr.
00:33:52: Also tic-tac, tic tac!
00:33:54: Für dreizig Zentimeter braucht das Licht eine Nanosekunde also ein Milliardstel einer Sekunde Sie mir in die Seite des Lichts braucht um dreißig Zentimeter zu überwinden.
00:34:05: Jetzt fliegt diese Lichtuhr mit immer größerer Geschwindigkeit.
00:34:10: jetzt muss aber dieses Photon plötzlich wenn diese Lichtur sich bewegt nicht nur einfach gerade nach oben sondern stellt sich dieses Lichtteilchen vor, das muss jetzt quasi schräg fliegen bis es wieder den Spiegel trifft.
00:34:25: Weil sich dieser Spiegl ja mit der ganzen Lichtuhr seitlich weg bewegt.
00:34:30: Es muss also eine Diagonale fliegen und hat einen längeren Weg bis er es wieder tickt.
00:34:36: Das heißt von mir aus gesehen wenn ich diese Uhr anschaue die sich vom Weg bewegt dauerts länger bis diese Nanosekunde vergangen ist oder die Zeit vergettert Langsamer als eine Nanosekunde.
00:34:50: Aber Zeit ist relativ, die Zeit muss für jemanden der in diese Lichter drinnen sitzt und sich mit bewegt, wie der Lichter mithlickt ganz normal vergehen.
00:35:02: Für den bewegt sich das Foto ja nicht schief sondern gerade nach oben.
00:35:06: Ich kann nämlich aussuchen was ich mir als ruhen dass nicht bewegt vorstelle.
00:35:12: also es gibt keine absolute Ruhe im Universum.
00:35:16: Ich kann jeden Punkt nehmen und sagen, das ist jetzt mein Ruhepunkt davon gehe ich aus!
00:35:20: Und für mich vergeht ganz normal eine Nanosekunde weil da fliegt dieses Foto ja ganz gerade nach oben und nicht schräg.
00:35:28: also für mich vergeht in den nanosekunden ganz normal.
00:35:32: aber jemand der mir von außen zuschaut wie ich vorbei fliege mit meiner lichtur der sieht dass meine zeit langsamer vergeht das meine nanose kunde länger dauert als seine nanose Kunde.
00:35:43: So, eine bewegte Uhr braucht länger bis sie einmal tickt.
00:35:48: Also bewegte Uhren das hat Einstein mit anschaulichen Modellen gezeigt gehen langsamer!
00:35:55: Das ist in einem Podcast jetzt ziemlich schwierig zu erklären wenn man keine Bilder dazu hat.
00:36:00: ich werde was verlinken wo man sich das anschaulich anschauen kann.
00:36:05: Aber der Clou ist eben, man kann gar nicht sagen was Rudi Moniversum und was bewegt sich.
00:36:11: Man kann das sogar schön in eine Zeichnung eintragen.
00:36:14: da gibt es so Raumzeitdiagramme Und dann kann man Weltlinien einzeichnen.
00:36:21: Eine wunderbare Idee die der Physiker- und Mathematiker Minkowski hatte.
00:36:26: Das sind die Minkowsky Diagramme.
00:36:28: Die sind eigentlich ganz einfach.
00:36:30: Ich habe also eine x-Achse, eine y-Aachse Die Y-Achse, das ist meine Zeit.
00:36:37: Wie schnell vergeht die Zeit?
00:36:39: Eine Sekunde, zwei Sekunden und drei Sekunden hat noch einen speziellen Trick gemacht, Minkowski.
00:36:44: Der hat Zeit als Strecken eingetragen.
00:36:46: Er gesagt ... Gut!
00:36:48: Ich habe ja die Lichtgeschwindigkeit.
00:36:50: Diese immer gleich groß.
00:36:51: Immer diese dreihunderttausend Kilometer pro Sekunde Und in einer Sekunde kommt es eben genau dreihundertausend Kilometern weit.
00:36:57: Und in zwei Sekünden sechshunderttaußen Kilometer.
00:37:00: ich kann also diese Strecken aus meiner Zeiteinheit nehmen.
00:37:03: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Lichtgeschwindigkeit wirklich immer gleich ist.
00:37:07: Man hat dir das natürlich recht, die Reden von der Vakuum-Lichtgeschwindigkeit.
00:37:12: Wenn Licht jetzt durch Wasser durchgeht oder doch Glas und auch nur durch die Atmosphäre eines Himmelskörpers dann wird Licht langsamer.
00:37:21: Aber jetzt geht es wirklich um diese Lichtgeschwindigkeit Durch das Vakum, durch den leeren Raum Und das ist eine fixe Zahl.
00:37:29: Übrigens egal was man tut, wenn du eine Taschenlampe in die Hand nimmst und läufst mit der Taschenlampi geradeaus könntest du ja glauben jetzt ist das Licht schneller.
00:37:38: Die Lichtgeschwindigkeit plus die Geschwindigkeit mit der Du läufest funktioniert aber nicht!
00:37:42: Das Licht bleibt trotzdem gleich schnell hat trotzdem nur diese dreihunderttausend Kilometer per Sekunde.
00:37:47: da könnte es sogar das Licht auf die Spitze deiner Rakete setzen und dann in beschleunigen Pisto neunzig Patienten Lichtgeschwindigkeit hast.
00:37:55: Dann würde jemand auf der Erde das Licht immer noch nur mit Lichtgeschwindigkeit von der Rakete wecken sehen, also das wird sich quasi nur ganz langsam von der Rekete weg bewegen.
00:38:06: Jemand in der Rakette muss aber ganz normal wecken sein mit den drehunderttausend Kilometer pro Sekunde.
00:38:11: Egal wo man relativ ist sieht man immer die Lichtgeschwindigkeit als normal.
00:38:16: drehundertausend Kilometern pro Sekunden.
00:38:18: Das ist irgendwie total schräg oder?
00:38:20: Also wir von der Erde würden sehen dass sich der Lichtstrahl nur ganz langsam von der rakete weg bewegt.
00:38:26: nur mit einem Zehntel der Lichtgeschwindigkeit und von der Rakete ausgeht er ganz normal weg, weil dort in der Rakette entsprechend die Zeit anders vergeht.
00:38:37: Also Zeit um Geschwindigkeit das ist so verknüpft in unserer Raumzeit, in unserem Raumzeitcontainer um dass man das nicht ganz trennen kann.
00:38:47: Und das ist die Idee dieser Weltlinien.
00:38:49: Man hat also y-Achse ist die Zeit auf der x-Aachse da haben wir den Weg.
00:38:54: Wir haben noch eine Raumdimension.
00:38:56: Der Witz der Sache ist jetzt... ...der Weg durch die Raumzeit ist immer gleich lang.
00:39:01: Also man kann sich entweder schnell durch den Raum bewegen aber dann gibt es diese Zeitdilatation Dann vergeht für dich nur wenig Zeit Oder man kann das Ganze steiler machen, dass man sich schnell durch die Zeit bewegt.
00:39:15: Dann kannst du dich aber gleichzeitig nur mit wenig Geschwindigkeit durch den Raum bewegen!
00:39:20: Wenn man steht, dann bewegt man sich nur durch diezeit und sobald man sich bewegt, bewegt er sich langsamer durch die zeit.
00:39:28: Und wenn man sich wie maximaler Geschwindigkeits durch den raum bewegt und das ist die Lichtgeschwindigkeit, dann würde für uns der Zeit stillstehen.
00:39:36: Das ist das Verrückte mit der Zeit, je dichter man an der Lichtgeschwindigkeit ist, desto langsamer vergeht die Zeit.
00:39:43: Und zwar beliebig langsam!
00:39:46: Wenn wir extrem beschleunigen könnten auf neuneinundneunundneuen Prozent der Lichtschwindigkeit dann könnten wir in unsere Lebenszeit bis zu einem Traum der Galaxie fliegen.
00:39:56: Die ist zwar zweieinhalb Millionen Lichtjahre weg aber für uns verglicht dann die Zeit so langsam dass sich das ausgeht.
00:40:04: Zeit im Universum, Zeit und Geschwindigkeit ist zumiteinander verknüpft.
00:40:09: Das wird das so eigentlich nicht richtig gut verstehen können.
00:40:12: Aber genauso wie die beiden verknüfft sind, sind doch aus sicher Zeit- und Schwerkraftverknüpfe oder?
00:40:17: Das hat sich der Einstein auch gedacht!
00:40:19: Wenn das so isst... Wie er so in den Fünften herausgefunden hat nach seiner sogenannten speziellen Relativitätstheorie, wiesen da's damit Beschleunigungen.
00:40:29: Auch die Schwerkraft ist eine schwere Beschleunigung.
00:40:32: Wie sind das mit beschleunigten Systemen?
00:40:34: Wenn etwas schneller oder langsamer wird, dann wie ist es speziell mit der Gravitation und der Schwerkhaft?
00:40:41: Das ist jetzt ein bisschen sehr viel komplizierter in der Theorie aber er hat dabei herausgefunden dass auch die Schwerkraft den Einfluss darauf hat wie schnell Zeit vergeht.
00:40:51: Nämlich unter Schwerkräfteinfluss und der Gravitationseinfluss vergeht die Zeit langsame.
00:40:57: Für uns vergeht die Zeit langsamer wie zum Beispiel für die Uhr von einem GPS-Satelliten.
00:41:03: Da vergeht derzeit schneller!
00:41:05: Die Uhren auf GPS-satelliten müssen quasi falsch getaktet sein, weil sie in einer anderen Geschwindigkeit laufen.
00:41:14: Weil die GPS- Satelliten sind soweit weg von der Erde, dass sie weniger Schwerkraft spüren und dort die Zeit anders vergehen.
00:41:21: Ganz besonders extrem wird es, wenn man einem schwarzen Loch nahe kommt.
00:41:27: Das hat eine gewaltige Gravitation!
00:41:30: Und wenn man sehr dicht an einem schwarzen Loch ist, vergeht die Zeit also wirklich viel langsamer bis zum Ereignis Horizont.
00:41:38: Wir haben schon öfter über Schwarze Löcher gesprochen da diese Grenze wo Licht nicht mehr vom Schwarzen Loch enttommen kann und von außen betrachtet bleibt alles am Eregnis Horizonst stehen weil dort vergeht keine Zeit mehr.
00:41:53: der Ereknis Horizonte eines Schwarzen Loches ist der Punkt an dem Zeit nicht mehr vergeht.
00:42:00: Da stoppt die Zeit!
00:42:02: Wenn man das sein könnte, bleiben könnte, wäre man in der Zeit eingefroren.
00:42:06: Allerdings nur von außen gesehen – wenn man wirklich dort ist hat man ein eigenes Bezugssystem und fehlt in seiner ganz normalen Zeit ins schwarze Loch hinein, spagettifiziert.
00:42:16: wie wir schon einmal besprochen haben, ist es nicht so eine nette Sache in ein schwarzes Loch hineinschneiden zu fallen.
00:42:21: Eines der coolen Sachen in der Astronomie mit der Zeit ist sie wie mit Zeit umgehen können.
00:42:25: denn wenn wir uns eine Wiasum hinaus schauen dann schauen wir eigentlich immer live in die Vergangenheit.
00:42:31: Wir sehen ja alles, wie es früher ausgesehen hat!
00:42:34: Wenn wir zum Mond schauen, sehen wir den Mond, wie er vor ein bis drei Sekunden ausgeschaut hat, denn so lange braucht das Licht vom Mond bis zur Erde?
00:42:41: Wir sehen ihn nie quasi wie er jetzt ist.
00:42:44: Wenn man zur Sonne schauen, dann sehen wir, wie sie vor acht Minuten und zwanzig Sekunden Ausgesehen
00:42:51: haben.
00:42:51: Wie würde das an ausschauen... Also ich habe mal gehört dass Universum geht sich schneller aus als das Licht.
00:42:56: würde es heißen, dass wir theoretisch ... ... vierzehn Komma acht Milliarden Jahre in die Vergangenheit schauen können.
00:43:02: Obwohl das nicht nur dreizehn-Kommer acht Milliarden Jahren bräuchte?
00:43:05: Also ob wir da vielleicht weiter in der Vergangenkeit sehen könnten als es möglich wäre, theoretisch gesehen.
00:43:12: Oh, dann wird das Ganze jetzt noch schlimmer!
00:43:14: Wenn wir nämlich die Ausdienung vom Universum noch mit berücksichtigen, wird das ganze noch viel verrückter... wenn jetzt oft gesagt wird ja okay Wir haben eine Galaxie entdeckt zwölf Milliarden Lichtjahre weg, dann meint man meistens das Licht hat zwölfe Milliarden Jahre gebraucht bis es bei uns ist.
00:43:35: Jetzt sieht das Ganze aber so.
00:43:37: vor zwölfen Milliarden Jahren wäre das Universum noch viel kleiner.
00:43:41: da war diese Galaxie ja noch viel viel näher bei uns dran.
00:43:45: Aber stellen wir uns einmal auf den Standpunkt eines frisch geborenen Photons, das jetzt aus dieser Galaxie herauskommt.
00:43:53: Wurde gerade vom Stern ausgestrahlt und fliegt jetzt Richtung zukünftiges Sonnensystem.
00:43:59: Da ist zu dem Zeitpunkt ja noch nix!
00:44:02: Und da ist vielleicht zu diesem Zeitpunkt nur, sagen wir mal zwei Milliarden Lichtjahre weg... Aber so eine wäre es um den sich aus?
00:44:11: Und während das Photon unterwegs ist, wird der Weg immer länger und länger.
00:44:19: Weil ich das Universum ja ausdehne.
00:44:21: Also schätze ich vor, dass Photon ist so wie eine Armeise die auf einen Luftballon läuft und der Expansion des Universums ist im Luftballons, der gerade von jemandem nicht mehr aufgeblasen wird.
00:44:31: Ich starte zwar zu einem Punkt der gar nichts soweit weg ist aber während ich laufe, wird die Strecke immer länger und länger, und länger.
00:44:40: Und im Endeffekt brauche ich dreizehn Milliarden Jahre bis ich dort bin – obwohl das vorher nur zwei Milliarden gewesen wäre!
00:44:47: So ungefähr ist es mit Zeit- und Entfernung im Universum.
00:44:51: die Zeiten, die wir sehen, wir schauen immer tief in die Vergangenheit hinein und wir können dann eigentlich gar nicht mehr vernünftig sagen wie weit ist denn das weg?
00:44:59: Wir können sagen dass Licht hat dreizehn Milliarden jahre gebraucht als siebener dieser Rotverschiebung aber Das war viel näher, als das Licht auf den Weg gegangen ist.
00:45:08: Und dann wenn wir das Licht sehen... ...dann ist ja diese Galaxie schon viel weiter weg aus diesen dreizehn Milliarden Jahre!
00:45:13: So eine Versam hat sich er weiter ausgedehnt.
00:45:16: und es gibt denn tatsächlich Stellen im Universum unter Hardy?
00:45:20: um auf deine Frage zurückzukommen?
00:45:22: Es gibt Stellen im Universum die sind so weit weg dass dieses Foto an, wenn sie sich auf dem Weg macht uns nie mehr erreichen wird weil der Weg zwischen uns und ihm wird So viel mehr, dass Lichtgeschwindigkeit nicht reicht und den Weg zu überwinden.
00:45:38: Pro Jahr verlängert sich das um mehr als einem Lichtjahr... ...und dann kann dieses Lichtdeich in dieses Foto nie mehr zu uns kommen!
00:45:47: Und das ist ein Teil des Universums der für uns immer unsichtbar bleiben wird.
00:45:52: Also es gibt eine Grenze, die wir uns sichtbaren Universums aus Zeit gründen.
00:45:57: Das heißt wir werden nie das ganze Universum sehen?
00:46:00: Genau!
00:46:00: Es gibt eine Grenze dass wir uns sich bei der Universum mit dem Unsichtbaren drehen und die wird sogar immer ärger.
00:46:07: Also es gibt Galaxien, den wir jetzt noch sehen können, die wir in Zukunft quasi von uns aus nicht mehr sehen können.
00:46:13: Erst einmal theoretisch wenn die Ausbreitung des Universums stoppen würde könnten wir irgendwann das ganze Universum sehen.
00:46:20: aber ich hätte eine Frage wie weit ist das entfernteste Objekt, das wir hier gesehen haben?
00:46:25: Wenn das Universum stoppen würden dann würden wir, wenn wir lange genug leben, da irgendwann mal alles sehen können richtig Wenn ich jetzt eine Wehrsam zusammenziehen würde, wäre es dann völlig verrückt.
00:46:35: Weil dann wären die Objekte viel näher als wir sie sehen weil sich quasi dem Licht hinterher sausen würden.
00:46:42: und das entfernteste Objekt dass wir hier gesehen haben wo das Licht am längsten gebraucht hat um bis zu uns zu kommen bis jetzt ist nicht als normales Licht zu uns gekommen, sondern als Mikrowellenstrahlung.
00:46:57: Weil das Universum hat sich seit der Ausstrahlung um das Tausend Dreihundertfache gedehnt und diese Strahlung wurde theoretisch vorhergesagt und zufällig entdeckt.
00:47:10: War das nicht wie zwei Leute versucht haben irgendwie so eine Radio-Stelle aufzubauen oder so?
00:47:15: Perfekt ja!
00:47:16: Das war die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung, die er genau mitgewähnt ist.
00:47:22: Das ist das älteste Licht aus dem Universum tatsächlich, dass wir detektieren konnten und da haben eine sogenannte Rosverschiebung vom Thausendtreihundertfachen!
00:47:31: Also
00:47:32: es wurde ja vorhin gesagt, wenn das Universum stoppen würde sich ausreden dann könnten wir irgendwann das ganze Universum sehen.
00:47:37: Weil wie geht das?
00:47:39: Weil uns wird ja immer gesagt das Universums sind endlich groß und so!
00:47:42: Und wie geht es dass man das ganze universum sieht, wenn's unendlich groß
00:47:46: ist?!
00:47:47: Wenn sie so eine Versung zusammenziehen könnte, wärs da wahrscheinlich nicht unendlig groß.
00:47:51: Ob es unendig groß ist oder ähnlich groß ist, das hängt tatsächlich vom Omega Faktor ab Also von der Grimmung des Universums, da wird man dann ziemlich tief in die Kosmologie reingehen müssen.
00:48:04: Es gibt je nachdem wie ein bestimmter kosmologischer Wert ist die Möglichkeit eines unendlichen Universums oder eines endlichen Universums.
00:48:13: es ist übrigens trotzdem immer grenzenlos.
00:48:15: Es hat nie eine Grenze.
00:48:16: wenn das komisch finde dass was unendlich sein kann aber trotzdem keine Grenze haben nehmen wir mal einen Kreis Da kannst du unendlich lange den Kreis entlangfahren.
00:48:26: Du kommst dann keine Grenze vom Kreis und der hat trotzdem hart einen bestimmten Umfang, den du ausrechnen kannst.
00:48:32: Es gibt Dinge die haben keine Grenzen, die hören nicht auf aber sind nicht unendig groß.
00:48:37: Heißt das auch wir können Sachen gesehen haben?
00:48:40: Aber sie noch nicht erkannt haben dass es so alt ist?
00:48:44: Theoretisch ja, bei manchen Dingen ist es schwierig herauszufinden wie alt das wirklich ist.
00:48:50: Wir können eigentlich nur schauen wie stark gut das Licht gedehnt.
00:48:52: Also wie lange hat das Licht gebraucht um bis zu uns zu kommen bei den extrem beiden entfernten Dingen?
00:48:57: und da müssen wir dann irgendwie heraus rechnen, wie alt es ist.
00:49:02: Da gibt's eine Formel die Formel der Hubble-Konstante unter Zeitdehnung, der Hubble Entfernung.
00:49:10: ich kann die Formeln gerne in die Show Notes stellen.
00:49:12: wenn man sie mal verstanden hat kann man damit aus der Rotverschiebung die Entfernungen und damit die Zeit die Lichtlaufzeit rausrechnen.
00:49:21: Aber die hängt genau genommen auch von kosmologischen Modellen ab und es ist dann wirklich eine ziemlich schwierige Angelegenheit, wirklich rauszufinden was wie lange herist.
00:49:32: So viel bis zu dieser Zeit zu unserem großen Thema der Zeit!
00:49:38: Das Kepler Astrolexikon.
00:49:43: Die Stefanie ist heute unsere Glücksee für unser Astro-Lexikonthema.
00:49:48: Wir haben noch viele Karten aus denen wir ziehen.
00:49:50: Was wird's heute?
00:49:52: Der Mond?
00:49:54: Zum Mond fällt jedem von euch was ein, oder?
00:49:57: Aber eigentlich steht da nicht der Mond.
00:49:59: Da steht einfach nur Mond drauf!
00:50:03: Was fällt dir spontan zum Mond ein?
00:50:06: Also wenn ich das Wort Monteure denke ich sofort an den Mond, der um die Erde kreist.
00:50:13: Sie kreisen um Himmelskörper z.B.
00:50:16: Asteroiden oder Planeten und so Mit der Apollo-Elfplaneten zum ersten Mal Menschen am Mond
00:50:23: Und hoffentlich bald wieder, obwohl wir glauben oder ich glaube das ist nicht noch ein Jahr oder zwei Jahre sondern eher noch mindestens für fünf Jahre dauert werden.
00:50:32: Wir sehen...
00:50:32: Der Saturn und der Jupiter haben zum Beispiel sehr viel Munde.
00:50:36: Munde müssen um Planete kreisen!
00:50:38: Und es müssten natürliche Himmelskörper sein also
00:50:40: z.B.,
00:50:41: wenn jetzt die Satellite um uns fliegt.
00:50:43: Es war auch ein Trabant aber es sind sie natürlich als Mund gezählt.
00:50:48: Damit haben wir schon ganz gut abgesteckt, oder?
00:50:51: Also wir haben natürliche Himmelskörper die um andere Himmelskörper kreisen.
00:50:56: Ob das jetzt wirklich Planeten sein müssen... Das ist jetzt noch nicht so hundertprozentig heraus.
00:51:03: Theoretisch
00:51:04: gesehen schon weil sonst wären wir auch auf einem Mond, weil wir ja auch mal Himmelförber kreissen.
00:51:09: also muss man da auch ein bisschen aufpassen.
00:51:12: Ja gut, also um Sternekreis nennen wir Planeten oder Zwergplaneten oder Asteroiden oder Kometen.
00:51:18: Je nachdem, woraus sie bestehen wie groß es sind ob sich ihre Umlaufbahn freigewohnt haben und da-da-da was es da alles für Definitionen gibt ja aber Alles was um Sachenkreis die keine Sterne sind Sind schon Monde genannt worden.
00:51:31: Also können... Die Frage ist Können Monde Monde haben?
00:51:36: Äh theoretisch ja praktisch klar Weil ein Boot Ein Himmelskörper ist, welcher meinen anderen Himmelkörper, abgesehen von Sternen sich bewegt, kannte ein Mond dann einen Mond haben.
00:51:48: Also ein Mondmond von einem Planeten und ein Mond von einem Mond!
00:51:52: Also im Prinzip glaube ich würde das gehen, denn würde man Mond?
00:51:58: Nein, also wenn wir uns vorstellen der Garnimet hätte noch... Da ist er ziemlich groß.
00:52:03: Der Garnemet, da ist der Jupiter-Mond und der ist größer als der Merkur.
00:52:07: Und wenn um den Garnemetz jetzt der über fünftausend Kilometer Durchmesser hat, jetzt noch irgendwas kreisen würde von was weiß ich?
00:52:16: Zweihundert Kilometer durchmesser.
00:52:18: Dann würde man das sicher einen Garnemäht-Mond nennen.
00:52:21: also Monde können Monde haben sogar Asteroiden können Munde haben.
00:52:27: Also wenn ein Asteroid um einen anderen kreist dann nimmt man das momentan auch den Mond eines Asteroids.
00:52:35: Gibt es dieses berühmte Beispiel da, wo diese Tatsonde reingekracht ist?
00:52:40: Die Morphos hat früher den Scherznamen Didymoon gehabt.
00:52:47: Da Tidymous ist nämlich der relativ große Asteroid um den in mein anderer Asteroide kreist und dann hat man dann Didymoon genannt.
00:52:56: Das wird offiziell unbenannt weil man eben die Tatsunde auf dem reingetanert hat Die zweite Gestalt der Umlaufbahn hatte, und darauf bezieht sich die Morphos.
00:53:15: Das einzige was ziemlich ungeklärt ist, wie groß muss eigentlich sein himmes Körper sein das er als Mond zählt?
00:53:23: hundert Kilometer, zehn Kilometer ein Kilometer.
00:53:35: Was ist mit einem Staubkorn das zum Beispiel um den Maserum kreist?
00:53:40: Ist es jetzt noch kein Mond?
00:53:41: Wahrscheinlich eher nicht!
00:53:42: Wenn das so wäre dann hätte der Saturn ja Milliarden von Monten denn er hatte die Ringe und diese Ringe bestehen aus allen möglichen Brocken von ein paar Meter bis runter, bis zu ein paar Millimeter aus vor allem Eis.
00:53:59: Sieht das jetzt auch der Mond eher nicht oder?
00:54:02: Aber tatsächlich gibt es keine Definition dafür was man jetzt noch Mond nennt und was nicht.
00:54:08: Das bleibt dann eher dem eigenen Gefühl vorbehalten
00:54:11: Weil bei Wase ist ja auch technisch gesehen zwei Staubbrocken.
00:54:14: welche kreisen sich denn eher aus wie Kartoffeln anstatt von unten?
00:54:18: Objekten die irgendwie sind Machel
00:54:20: Ja, Phobos und Daimus, das dürften auch wirklich zu eingefangenen Asteroiden sein.
00:54:25: Das wäre so ein Punkt dass man sagt okay man nennt nur Tasse ne Mond was rund ist also was sich im hydrostatischen Gleichgewicht befindet.
00:54:34: da würden aber ziemlich viele Monde rausfallen die man jetzt Monde nennt die eben nicht so kreisförmig sind sondern die einfach zu klein dafür sind.
00:54:43: damit zwar ein Körper kreisförmig also kugelförmige wird muss er Wer doch ziemlich viel Masse haben.
00:54:49: Wenn er schwer genug ist, dann wird automatisch in Kugelform gepresst.
00:54:53: aber viele Himmelsuppjekte sind dafür einfach nicht schwer genug.
00:54:57: Weil.
00:54:58: für mich würde es gar keinen Sinn machen wenn man einfach sagt ja Daibos und Phobos das sind random Sachen passt rund und die Ringe vom Jupiter, vom Saturn eigentlich nicht weil da sind ja auch random Brocken die halt um ihn fliegen.
00:55:09: dass so
00:55:09: Aber viel viel kleiner Ein Meter oder weniger
00:55:12: Gibt eine größere Definition beim Runden?
00:55:15: Naja, eben nicht.
00:55:16: Aber mittlerweile haben die Astronomen und Astronomen wirklich bammelt davor noch irgendeine Definition zu machen.
00:55:23: nachdem die Planetendefinition dermaßen schiefgegangen ist will sich keiner mehr an die Frage Definitionen ran trauen.
00:55:34: Also es ist ja nicht nur so dass Monate nicht definiert sind.
00:55:37: Es ist auch nicht definiet was eine Galaxie ist zum Beispiel.
00:55:41: also es gibt für die meisten Sachen keine klaren Definition.
00:55:44: Ist das dann bei der Planetdefinition wirklich so schief gegangen?
00:55:47: Weil eigentlich ist es nur fast Größe fertig.
00:55:52: Ich meine, wenn es so viele Planeten gibt die ähnlich groß wie Pluto sind und alle als Planet gezählt werden würden, da wäre der Katalog der Planeten keine Ahnung, unendlich lang oder so.
00:56:03: Deswegen haben sie versucht eine Definition zu machen, dass im Planet was alles sein muss
00:56:09: groß und oberen Sterl kreisend.
00:56:11: Er muss so groß sein, dass er kugelförmig ist.
00:56:13: man sagt im hydrostatischen Gleichgewicht also durch seine eigene Drehung darf er sich ein bisschen abplatten.
00:56:20: das ist kein Problem.
00:56:21: dann muss natürlich einen Stern umkreisen Er muss seine Bahn von anderen Himmelskörpern weitgehend freigeräumt haben.
00:56:31: Er muss eine Bahn dominieren, sagt man!
00:56:34: Er muss also genug Masse haben, was er sich Teil des Asteroidengürtel ist oder so.
00:56:39: und wir haben ja zwei große Asteroidengürteln im Sonne-System den normalen Asteroidegürtal zwischen Mars und Jupiter und dem Kuipergürteil der ungefähr da ist, wo der Bluto ist und das hat dem Bluto seinen Planetenstatus gekostet.
00:56:55: Was da schiefgegangen ist bei der Definition?
00:56:59: eigentlich haben wir nur fünf erklärte Zwergplaneten bis jetzt aber eigentlich müsst duzen der solcher Zwergtraneten gehen.
00:57:07: Wir haben viele zehn solche Objekte gefunden die diesen ZwerggparnetenstatUS haben groß genug dass sie ungefähr kugelförmig sind, kreisen um die Sonne.
00:57:18: Aber sie haben eben ihre Bahnen nicht freigeräumt, also sind Teil von einem größeren Kürdel.
00:57:26: Aber ist eigentlich die neue Planetendefinition nicht eine Lösung?
00:57:30: Da wird die Liste halt nicht so letztlich langwärts... ...dass man halt eine Unterscheidung hat, dass man das ein bisschen separieren kann?
00:57:36: Ja schon aber die Listen ignoriert jeder!
00:57:38: Wir hätten schon vierzig-fünfzig-sechzig Zwergplaneten und wir werden sie einfach nicht dazu erklärt.
00:57:44: Die Kategorie Zwerglanete ist einfach gestorben.
00:57:47: Gut, so viel zu master lexical.
00:57:49: Das war die sechzigste Folge von Astronomie an Kepler!
00:57:53: Wir freuen uns dass du zugehört hast und wenn es dir gefallen hat erzähl anderen das es diesen Podcast gibt schreib uns einen freundlichen Kommentar oder schreiben gute Bewertungen auf Spotify YouTube oder wo immer du diesen podcast hörst.
00:58:05: weiteres Material zum Thema unserer Folgen findest du auf unsere Website www.keplosch deranwarte.at.
00:58:12: unter dem Menüpunkt Podcast Kommentare
00:58:15: Fragen
00:58:16: Und Themenwünsche kannst du uns auch gerne via E-Mail senden an.
00:58:20: Kepler Sternwarte at gmail.com!
00:58:23: Du findest uns auch aus Kepler Sterne Warte zum Beispiel auf Facebook, auf Instagram und auch auf Pluskei und alle Links dazu findest du in unseren Shownauts.
00:58:32: Wir gehen jetzt in unsere Sommerpause.
00:58:34: Die nächste Folge gibt es dann im Oktober Im neuen Astronomiekurs des neuen Schuljahres.
00:58:39: Damit also bis zum nächsten Mal bei... Astronomie am Teclar.
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